Ausstellungen
Sonderausstellung „Leidenschaft und Forschung – Die archäologische Sammlung Hohenzollern“

Mit der vom Landesmuseum Württemberg konzipierten Ausstellung, die nun in Ellwangen als zweite Station nach Stuttgart präsentiert wird, gelangen lange nicht mehr gezeigte archäologische Schätze ins Licht der Öffentlichkeit. Die Sonderschau ist ein Beitrag zum 25-jährigen Jubiläum des Alamannenmuseums, das im September 2001 eröffnet wurde. Das Landesmuseum Württemberg konnte 2021 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder die fürstlich-archäologische Sammlung Hohenzollern-Sigmaringen, die seit langem nicht mehr öffentlich zugänglich war, übernehmen. Diese Sammlung, eine der bedeutenden Privatsammlungen Süddeutschlands, schließt eine wichtige Lücke im Bestand der Altfunde zwischen Baden und Württemberg. Ihre Entstehung im 19. Jahrhundert fällt in eine Zeit, als die heimische Archäologie sich gegenüber der Klassischen Archäologie als eigenständige Wissenschaft etablierte. Die Ausstellung präsentiert ausgehend vom Gründer Fürst Karl Anton das Netzwerk unterschiedlicher Persönlichkeiten, welche die Sammlung maßgeblich prägten. Zudem zeigt sie anhand der verschiedenen Charaktere die Vielfalt der archäologischen Sammlung auf. Sie zeigt faszinierende Fundstücke – von kunstvollen römischen Silberscheiben bis zu apulischen Vasen.
Foto: Verziertes Goldblattkreuz des 7. Jahrhunderts aus Grab 21/1904 des alamannischen Gräberfelds von Gammertingen, Kreis Sigmaringen, aus der archäologischen Sammlung Hohenzollern (Foto: Landesmuseum Württemberg, Hendrik Zwietasch).
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 14-17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 13-17 Uhr
sowie nach Vereinbarung
24., 25. und 31. Dezember 2026 geschlossen
Eintritt: 4,00 €, ermäßigt 3,00 €, Familie 9,50 €
BEGINN
19. März 2026, 14:00 Uhr
ENDE
10. Januar 2027, 17:00 Uhr
Alamannenmuseum