Altägyptische Gartenanlagen lassen sich archäologisch bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. nachweisen. Zudem bilden zahlreiche Reliefs und Wandmalereien nicht nur einzelne Pflanzen, sondern auch große und kleine botanische Anlagen ab. So kennen wir Tempel- und Palastgärten, Bepflanzungen im Kontext von Gräbern, aber auch einfache Nutzgärten. In antiken Texten wie etwa der Liebeslyrik werden schattenspendende Gärten und der wohltuende Geruch einzelner Pflanzen gepriesen.