2025|05 DIE ELLWANGER LANDESGARTENSCHAU WIRD IM SOMMER 2026 ZAHLREICHE SPANNENDE, UNTERHALTSAME UND INFORMATIVE AUSSTELLUNGBEITRÄGE BIETEN. WIR STELLEN IM SECHSTEN TEIL UNSERER SERIE ZUM ABSCHLUSS DIE GROSSEN LEITLINIEN VOR
Für die Ausstellungsmacher der Landesgartenschau 2026 in Ellwangen steht die heiße Phase noch an, schließlich müssen alle fast 40 Beiträge noch im Gelände eingerichtet werden, bevor es in knapp einem Jahr dann los geht. Es liegt aber auch schon ein langer Weg der intensiven Planung und Konzeption hinter ihnen, denn die Ausstellung soll durch eine gewisse Einheitlichkeit in der Gestaltung – sowohl optisch als auch inhaltlich – ein Narrativ übertragen.
„Die Lust am Wandel und die Kernfrage, wie wir leben wollen, sind als roter Faden vorgegeben, und das wollen wir auch erlebbar machen“, sagt Susanne Frey, die als Kuratorin eng und intensiv mit Ausstellungsleiterin Melanie Hinderberger und auch den einzelnen Ausstellern zusammenarbeitet. „Wir wollen visionär, spielerisch, sinnlich und informativ sein“, sagt Frey.
Die Bandbreite der Ausstellung wird riesig, treffen sich dort doch viele Gewerke, Aussteller und Veranstalter. Deshalb schaffe man, beispielsweise durch eine einheitliche Gestaltung der Pavillons, aber auch durch eine dramaturgische Themenfolge, eine Rahmenstruktur, die den Besucher lenken soll. Im Motto könne sich dann jeder einzelne Beitragende wiederfinden und seinen eigenen Bezug herstellen – vom winzigen Samenkorn im Boden bis zur schwebenden Erdkugel in der Stadtkirche beim Beitrag „Gaia“.
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sind ebenfalls strukturgebend unter anderem bei der Entwicklung der Themenwochen eingeflossen. Nachhaltigkeitsthemen sollen im gärtnerischen wie städtebaulichen Kontext aufgegriffen werden. „Der Begriff einer ‚Blümchenschau‘ greift da wirklich zu kurz“, sagt Frey. Nicht zuletzt, weil die Sonderausstellung „Garden futures“ in der Stadthalle von Juli bis Oktober das Angebot erweitert. Und mit einer eigenen App soll das Ausstellungserlebnis auch in den digitalen Raum erweitert werden. Erster Anlaufpunkt, um die Besucher einzustellen, werde der „Pavillon des Wandels“, der am Jagstufer gegenüber des Eingangsbereiches auf dem Brückenpark positioniert ist. Dort soll die Grundfrage gestellt und Antworten zur Disposition geboten werden.
Danach geht es in einen Austausch: Mit dem Gelände, der Ausstellung, zwischen den Handelnden und Besuchern. Frey freut sich auf das Gesamtwerk: „Es geht um Begegnung, um Erleben, auch um Reibung: Denn das alles fördert den Dialog. Und dann kann am Ende jeder für sich Fragen und Antworten finden.“
„Die inhaltlichen und gestalterischen Leitlinien so intensiv herauszuarbeiten, das gab es meines Wissens noch nie bei einer Landesgartenschau und das wird etwas Besonderes für Ellwangen werden“, ist LGS-Geschäftsführer Nils Degen überzeugt. Ab dem 24. April 2026 dürfen sich die Besucher der Ellwanger Landesgartenschau dann selbst ein Bild davon machen.
Susanne Frey wirkt als Kuratorin im Team der LGS mit an der Konzeption und Umsetzung der Ausstellung im Sommer 2026.
Noch im Entwurf: Die Aussteller der Landesgartenschau Ellwangen sollen ihre Beiträge in einheitlich gestalteten Pavillions präsentieren.
Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen fließen thematisch ins Programm ein. Bei der LGS in Ellwangen ist der ÖPNV in vielen Eintrittskarten bereits enthalten – ein landesweit gültiges Angebot mit einfachem Prinzip.
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