2024|06 ARMBÄNDER, RINGE, OHRSTECKER UND KETTEN: DAS LOGO DER LGS WURDE BEIM ELLWANGER JUWELIER IN EINER SCHMUCKKOLLEKTION AUFGELEGT
Sie ist bunt, angelehnt an das Stadtwappen und in moderner Form stilisiert: Die Lilie als Logo der Landesgartenschau 2026 in Ellwangen hat schon viel Lob erhalten. Jetzt gibt es das tolle Logo auch als hochwertige Schmuckkollektion: Beim Ellwanger Traditionsjuwelier Hunke haben die Goldschmiedinnen Elli Hunke und Petra Rathgeb die Lilie in Sterling-Silber umgesetzt und zu Armbändern, Ketten, Ohrsteckern und Ringen verarbeitet. Gemeinsam mit LGS-Marketingleiterin Sarah Hellmann wurde das Projekt umgesetzt und ab sofort ist die neue Kollektion im Laden in der Marienstraße erhältlich. Kostenpunkt: Von 39 bis 149 Euro pro Stück.
„Wir haben uns über das Logo gefreut, weil es so schön als Motiv umzusetzen ist. Als uns Frau Hellmann dann beim ersten Treffen den Logo-Pin mitgebracht hat, sind bei uns die Ideen direkt gesprudelt“, schildern die beiden, die zunächst in akribischer Detailarbeit versuchten, Muster auszusägen. Bald war klar: Sollen die Schmuckstücke erschwinglich angeboten werden, braucht es technische Unterstützung. „Wir wurden auf der Messe in München fündig bei einer Firma, die auf Lasertechnik und Goldschmiedekunst spezialisiert ist“, erläutert Inhaberin Heidi Hunke. BN Laser aus Pforzheim schneidet die Motive nun mit Lasern aus 0,8 Millimeter starken Sterling-Silberplatten aus, in Ellwangen folgt dann die filigrane Handarbeit, bis Grate entfernt, Kanten gefeilt, die Flachstücke modelliert und poliert und die Kettchen und Bänder angebracht sind. „Jedes einzelne Stück geht durch unsere Finger“, sagt Petra Rathgeb. Echte Ellwanger Handwerkskunst trifft auf moderne Technik. Dir Rohlinge werden dann auch noch in rosegold oder gold plattiert und sie können theoretisch auch aus anderen Edelmetallen hergestellt werden. „Wir sind für Ideen offen und wollen die Kollektion auch noch erweitern.“
Andreas Hunke ist erfreut über die „bleibende Erinnerung“, die man so im Zuge der LGS schaffen könne, und dass er als Ellwanger Einzelhändler auch etwas zur guten Stimmung und Identifikation in der Bevölkerung mit der LGS beitragen könne. Bei der Produktpräsentation zeigten sich auch Oberbürgermeister Michael Dambacher und Bürgermeister Volker Grab begeistert und wurden prompt zu ersten Kunden, für Tochter und Täufling. „Einfach klasse. Ein Paradebeispiel, wie die LGS genutzt werden kann. Großes Kompliment und Dankeschön“, sagte Dambacher. LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny warb dafür, in Ellwangen weitere Kooperationsmöglichkeiten zu finden. „Alle Ellwanger sollen von der Landesgartenschau profitieren, das ist unser Ziel.“
Freuen sich bei der Präsentation über den LGS-Schmuck (v. l.): Elli Hunke, Petra Rathgeb, Heidi Hunke, Andreas Hunke, Oberbürgermeister Michael Dambacher, Bürgermeister Volker Grab und LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny.
Aus dem Logo-Pin mit der bunten Lilie wurde eine hochwertige Schmuckkollektion erarbeitet.
Farbige Bänder kombiniert mit Edelmetall: Das kommt gut an.
Armbänder, Anhänger und mehr umfasst die LGS-Kollektion bei Juwelier Hunke.
Auch Ohrenstecker dürfen nicht fehlen. Auf dem LGS-Gelände ist eine Landschildkröte gefunden worden. Jetzt wird der Besitzer gesucht.
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Artikel lesen2024|05 REGIERUNGSPRÄSIDENTING SUSANNE BAY: „ICH FREUE MICH, DASS WIR DIE TOURISMUSINFRASTRUKTUR IN ELLWANGEN NOCH WEITER STÄRKEN KÖNNEN“
Die Tourismusinfrastrukturförderung leistet einen wichtigen Beitrag für den Ausbau von öffentlichen Tourismuseinrichtungen der Städte und Gemeinden im Land. Regierungspräsidentin Susanne Bay hatte heute (22. Mai 2024) bei der offiziellen Einweihung der neuen Jagstschleifen auf dem Gelände der Landesgartenschau 2026 noch eine Überraschung im Gepäck: Sie übergab Ellwangens Bürgermeister Volker Grab einen Förderbescheid in Höhe von 720.000 Euro für das Vorhaben „Spiel- und Aussichtsturm“.
Der zur Landesgartenschau 2026 entstehende Stadtpark soll mit seinem Naturerlebnis, Abenteuer- und Bildungsangebot zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Das Bauwerk soll inmitten des Parks erstellt werden. Beim geplanten Spiel- und Aussichtsturm handelt es sich um eine begehbare und bekletterbare 9 Meter hohe Konstruktion aus Treppen, Kletternetzen und Tunnelrutsche mit einer Aussichtsplattform. Von der Aussichtsplattform können die Auenwiesen und der Flussraum beobachtet werden. „Das neue Bauwerk dient gleichermaßen dem Spiel und der Wissensvermittlung. Solche Projekte unterstützen wir gerne und tragen so dazu bei, die Tourismusinfrastruktur in Ellwangen noch weiter zu stärken“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay.
Neben dem geplanten Naturbeobachtungssteg und einem Auenspielplatz rundet der Spiel- und Aussichtsturm das Vorhaben der Stadt ab, einen Naturerlebnisraum zu schaffen. Mit diesem Leuchtturmobjekt soll ein attraktiver Anziehungspunkt entstehen, der auch nach Ende der Landesgartenschau das Interesse auf sich und auf den Naturerlebnisraum zieht.
Hintergrundinformationen:
Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm fördert das Land gezielt kommunale Projekte für die Errichtung, Modernisierung, Sanierung und den Umbau von kommunalen Tourismusinfrastruktureinrichtungen in Baden-Württemberg. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen bei Tourismusinfrastrukturvorhaben zu beraten und jährlich eingehende Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und bereitet die jährliche Programmentscheidung gemeinsam mit den anderen Regierungspräsidien und mit dem Wirtschaftsministerium als Programmbehörde vor.
Regierungspräsidentin Susanne Bay (links) übergab im Beisein von Landrat Dr. Joachim Bläse (rechts) den Förderbescheid an Ellwangens Bürgermeister Volker Grab.
Die Jagstschlaufen von oben. Foto: OneLine Auf dem LGS-Gelände ist eine Landschildkröte gefunden worden. Jetzt wird der Besitzer gesucht.
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Artikel lesen2024|05 REGIERUNGSPRÄSIDENTING SUSANNE BAY: „DIE JAGST ERHÄLT DURCH DIE REVITALISIERUNG IN ELLWANGEN EIN STÜCK NACHHALTIGKEIT ZURÜCK“
„Ellwangen an die Jagst“ – unter dieses Motto stellt die Stadt Ellwangen ihre Landes-gartenschau (LGS) im Jahr 2026. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die naturnahe Umgestaltung der begradigten Jagst, in dem auf zwei Kilometern ein neuer Flusslauf angelegt wird. Nachdem die oberen Jagstschleifen bereits im Herbst vergangenen Jahres geflutet wurden, hat Regierungspräsidentin Susanne Bay heute (22. Mai 2024) im Beisein von Landrat Dr. Joachim Bläse, Bürgermeister Volker Grab, dem Geschäftsführer der Landesgartenschau, Stefan Powolny, Eva de Haas, Leiterin des RPS-Referats Referat 53.1 „Gewässer I. Ordnung, Hochwasserschutz und Gewäs-serökologie, Gebiet Süd“ und Melchior Rettenmeier, Flussmeister im RPS, den unteren Teil der neu geschaffen Jagst geflutet und somit offiziell eingeweiht. Die naturnahe Umgestaltung der Jagst im Zuge der Geländegestaltung zur Landesgartenschau 2026 ist damit abgeschlossen.
Diese Maßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) ist eines der größten Renaturierungsprojekte an der Jagst und bildet das Herzstück der Landesgartenschau. „Das ist ein bedeutender Baustein zum Erreichen des guten ökologischen Zustands unserer Fließgewässer. Die Jagst erhält durch die Revitalisierung in Ellwangen ein Stück Natürlichkeit zurück“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay. Der naturnah angelegte Gewässerverlauf ist nicht nur für die LGS in Ellwangen gewinnbringend, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des gutenökologischen Zustandes der Jagst. Außerdem wird das Gewässer widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels in Baden-Württemberg.
Für die Natur Raum zur Entfaltung schaffen
Ziel der Renaturierung war es, in den neuen Jagstschleifen die Ufererosionen nicht durch herkömmliche Steinschüttungen oder andere Sicherungsbauweisen gänzlich zu unterbinden. Vielmehr soll langfristig die Uferböschung durch einen dichten Gehölzsaum auf das natürliche Maß stabilisiert und ökologisch aufgewertet werden und die Jagst ihren Lauf selbst bestimmen können.
Aus dem ehemaligen 1,4 Kilometer langen begradigten Flusslauf mit festem Uferverbau entstand ein 2,0 Kilometer langer naturnaher, strukturreicher Flusslauf mit großen Mäanderschlaufen, Prall- und Gleithängen. Der Fluss wurde wieder erlebbarer gestaltet und gleichzeitig wurden zahlreiche neue Lebensräume im und am Gewässer geschaffen. Über Gleithänge kann das Wasser fließen und so Material mitnehmen oder anschwemmen. Dazu wurde ausgehobener Flusskies aus der Jagstaue neu positioniert und als Materiallager aufgeschüttet. Fast das gesamte Gestaltungsmaterial konnte vor Ort gewonnen und so neu genutzt werden. Steilere Prallhänge bieten mehr Widerstand und werden vom Wasser über längere Zeit verändert. Nur ausgewählte Schleifen, die den Korridor des Flusslaufes begrenzen sollen, wurden mit eingebauten Holzstämmen zusätzlich befestigt. Das sind zum Beispiel Stellen, an denen Wege und Brücken bereits existieren oder neu gebaut werden. Dabei kam das sogenannte „engineered log jam“-Verfahren zum Einsatz, bei dem ganze Baumstämme, teilweise samt Wurzelballen, natürlichen Anschwemmungen nachempfunden, in die Ufer eingebaut wurden. Sie leiten das Wasser, bilden Angriffsflächen für Verwirbelungen und zudem schattenspendende Unterspülungen und Fischunterstände. Hier entstehen langfristig lebende Hänge.
„Wir wollen Strukturen – und somit Lebensraum – schaffen für alle Lebewesen. Durch eine Mittelwasserrinne versuchen wir außerdem dem Klimawandel und seinen Folgen für Fließgewässer entgegenzuwirken, damit immer eine ausreichende Wassertiefe für die heimischen Fischarten vorhanden ist. Ich danke allen am Projekt Beteiligten für ihren großartigen Einsatz für die Jagst“, betonte Regierungspräsidentin Bay.
Viele Arbeitsschritte erforderlich
„Wir wollen Dynamik im Fluss und damit Strömungsvielfalt für die hier typischen Fischarten und in den heißen Sommertagen mehr Sauerstoff im Gewässer. Auch Käfer, Insekten, Fledermäuse, Vögel und anderen Tiere werden von den ökologischen Verbesserungen profitieren“, erklärte Referatsleiterin Eva de Haas. Voraussetzung für das gute Gelingen der neuen Jagstschleifen war der Rückbau des Stadtmühlenwehrs, wodurch dieser Jagstabschnitt um gut zwei Meter abgestaut wurde. Mit dieser Grundlage wurde im Frühjahr 2023 die Veränderung der Natur am Fluss nun durch den Menschen initiiert und dieser Jagstabschnitt vom Staugewässer wieder zum natürlichen Fließgewässer umgewandelt.
Schon frühzeitig wurde ein Bodenverwertungskonzept erstellt und eine kontinuierliche bodenkundliche Baubegleitung der Arbeiten wurde durchgeführt. In ziemlich genau einem Jahr wurden rund 78.000 m³ Boden bewegt. Dieses Material wurde über 90 Prozent wiederverwertet. Dabei konnten 10 Hektar Ackerfläche mit hochwertigen Aueböden in der Region aufgewertet werden. Ein echter Gewinn in diesem Fall auch für die landwirtschaftlichen Flächen.
Die Bepflanzung des neuen Jagstverlaufs ist ebenfalls nahezu abgeschlossen. Nachdem die Arbeiten derzeit finalisiert werden, wird die weitere Entwicklung der Aue jedoch noch Jahre und Jahrzehnte dauern, in denen sich das Bild des Flusses auf natürliche Weise immer wieder ändern wird. „Das in einem natürlichen Naherholungsidyll direkt vor der Haustüre erleben zu können, ist ein besonderer Reiz und großer Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Man sieht es auch an den renaturierten Bereichen an Brenz oder Kocher: Das sind Orte, an denen sich die Menschen gerne aufhalten“, sagte Flussmeister Melchior Rettenmeier.
Die Arbeiten auf dem LGS-Gelände in der Talaue werden vom Land mit bis zu zehn Millionen Euro finanziert.
Hintergrundinformationen:
Die naturnahe Umgestaltung der Jagst bei Ellwangen im Zuge der Geländegestaltung zur Landesgartenschau 2026 ist ein Renaturierungsprojekt des RPS als „Eigentümerin“ der Jagst als Gewässers Erster Ordnung. Umgesetzt wir die Maßnahme im Zuge der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die die Ertüchtigung der europäischen Binnengewässer zum Ziel hat.
Die LGS Ellwangen 2026 GmbH führt im Auftrag des RPS nach den Plänen des Berliner Büros relais Landschaftsarchitekten das Großprojekt aus. Die Firma Brandt-Gerdes-Sitzmann Wasserwirtschaft GmbH hat die Gestaltungspläne des Flussumbaus erstellt und führt die Bauleitung in diesem Bereich aus.
Regierungspräsidentin Susanne Bay (Mitte) beim Pressetermin im LGS-Gelände mit (v. l,) LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny, LAndrat Dr. Joachim Bläse, Bürgermeister Volker Grab, Flussmeister im RPS Melchior Rettenmeier und Eva de Haas, Leiterin des RPS-Referats Referat 53.1 „Gewässer I. Ordnung, Hochwasserschutz und Gewäs-serökologie, Gebiet Süd“.
Der untere Teil der neuen Jagstschlaufen wurde symbolisch geflutet. Die Jagst fließt schon seit Oktober im oberen Bereich durch ihr neues Bett.
Eine mit Totholz fest verbaute Flusschlaufe: Ein Beispiel für das eingesetzte "engineered log jam“-Verfahren.
Eine weite Flusschlaufe in der Jagst-Aue.
Pressetermin mit Regierungspräsidentin Susanne Bay im Gelände der LGS 2026.
Blick auf die neugestalteten Jagstschlaufen. Foto: OneLine Auf dem LGS-Gelände ist eine Landschildkröte gefunden worden. Jetzt wird der Besitzer gesucht.
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Artikel lesen05|2024 DER ELLWANGER LEHR- UND LERNBEDARFHERSTELLER BETZOLD KOOPERIERT MIT DER LGS 2026 IN ELLWANGEN UND RÜSTET UNTER ANDEREM DAS GRÜNE KLASSENZIMMER AUS.
Die Arnulf Betzold GmbH hat einen Sponsoring-Vertrag mit der Landesgartenschau Ellwangen 2026 GmbH geschlossen: Im Rahmen einer kleinen Feier – inklusive Baustellenführung für die gesamte Belegschaft – wurde die Partnerschaft am Dienstag offiziell verkündet. „Einen besseren Auftakt für unsere Suche nach kompetenten Partnern in der Unternehmerschaft hätten wir uns nicht wünschen können“, sagen die Geschäftsführer der LGS Ellwangen Stefan Powolny und Nils Degen. Auch Oberbürgermeister Michael Dambacher zeigt sich begeistert: „Die Firma Betzold ist ein Aushängeschild für Ellwangen und hilft nun mit, auch die Landesgartenschau dazu zu machen. Davon profitiert die Stadt in vielerlei Hinsicht.“ Betzold-Geschäftsführer Ulrich Betzold ist sich sicher: „Die Attraktivität und Lebensqualität einer Stadt ist für Ihre Unternehmen ein elementarer Standortfaktor.“
Die Zusammenarbeit mit dem Premium-Sponsor beinhaltet unter anderem die komplette Ausrüstung des grünen Klassenzimmers auf dem Schaugelände durch die Betzold GmbH mit Tischen, Stühlen, Sitzkissen, Tafel und weiterem Lehrmittelbedarf. Außerdem plant die Firma die Veranstaltung eines großen Lesevents im Durchführungszeitraum, bei dem namhafte Gastautoren auf mehreren Bühnen vorlesen werden. Und im Bereich des Stadtstrandes spendiert Betzold eine festverbaute Riesenhüpfburg. „Als Unternehmen der Bildungswirtschaft dürfen wir alle Kinder- und Bildungsthemen der LGS begleiten. Dass wir das Leseevent auch noch mit unserem 20-jährigen Jubiläum als Förderer und Stifterratsunternehmen der Stiftung Lesen kombinieren können, das ist einfach herausragend, passender geht es nicht!“, freut sich Geschäftsführerin Tina Betzold. Von der „Marke LGS“, den vielfältigen Vorzugsleistungen und dem Zuschauerzustrom im Jahr 2026 wird auch der Lehr- und Lernmittelhersteller profitieren, sind sich die Akteure einig. „Wir sind uns sicher, dass wir in der Raumschaft noch für viele weitere Unternehmungen und Institutionen ein guter Werbe-Partner sein können“, so die LGS-Geschäftsführer.
Ansprechpartner in Sachen Sponsoring bei der Landesgartenschau 2026 Ellwangen GmbH ist Ralf Leinberger, Tel (07961) 84-682 oder per Mail ralf.leinberger@ellwangen2026.de.
Die Betzold GmbH ist erster Premium Partner der LGS (v. l.): LGS-Geschäftsführer Nils Degen, Markus Merz (GF Betzold), LGS-GF Stefan Powolny und die Betzold-Geschäftsführer Ulrich Betzold und Tina Betzold.
Gruppenbild der Betzold-Mitarbeiter bei der Bekanntgabe mit Baustellenführung im LGS-Areal.
Oberbürgermeister Michael Dambacher überreicht die Urkunde als Premium Partner an die Betzold-Geschäftsführung. Auf dem LGS-Gelände ist eine Landschildkröte gefunden worden. Jetzt wird der Besitzer gesucht.
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Artikel lesen05|2024 NACHHALTIG: DIE MODULBAUTEN DES ELLWANGER CAMPINGPLATZES WERDEN KÜNFTIG ZUR KINDER- UND JUGENDBETREUUNG AUF EINEM PFERDEHOF IN OETTINGEN GENUTZT. DER UMZUG ERFOLGT MIT SCHWEREM GERÄT.
Ein Spezial-Autokran mit ausfahrbarer Steuerkabine und mehrere Schwerlast-LKW sind in diesen Tagen am Ellwanger Natur- und Citycampingplatz zu Gange. Zerlegt in einzelne Module heben sie die bisherigen Sanitär- und Verwaltungsbauten von ihren Fundamenten und über umstehende Bäume auf die Tieflader. Rund sechs Tonnen bringen die kleineren Module auf die Waage, die großen leicht zehn bis zwölf. Für die Spezialfirma Raichinger Krane ist das Gewicht kein Problem, die Baustelle aufgrund der beengten Verhältnisse aber herausfordernd. In den Abendstunden rollen dann die Schwertransporte mit Polizeibegleitung ab Richtung Bayern: Der Erlebnishof Pferdeglück Pappenheimer aus Oettingen hat die Container übernommen.
Geschäftsführer Kevin Pappenheimer war bei Verladearbeiten vor Ort und freut sich über den „Glücksgriff“: „Wir wollten drei Container anschaffen, um für unsere Pferdecamps an Pfingsten und im Sommer Übernachtungsmöglichkeiten für unsere Kinder- und Jugendlichen zu haben“, sagt er, der mit seiner Frau Jessica Buckel klassischen Reitunterricht mit erlebnispädagogischen Angeboten kombiniert. Neuware sei in der Beschaffung aber zu teuer. „Jetzt haben wir eben auch noch eine Küche, Toiletten und Duschen dazu“, sagt Pappenheimer. Die Vereinbarung mit der Stadtverwaltung beinhalte keinen Kaufpreis, lediglich die Kosten des Abtransports müsse er so investieren.
Für Wolfgang Baur, Leiter des Amts für Liegenschaften und Steuern, eine Win-win-Situation: „Wir hätten die Container für teures Geld rückbauen und entsorgen müssen, so erfahren sie eine Nachnutzung, was auch dem Nachhaltigkeitsgedanken entspricht.“
Auch, dass die Container etwas in die Jahre gekommen sind, schreckt den neuen Eigentümer nicht. „Für unsere Zwecke ist das ausreichend. Wir sind eine handwerklich begabte Familie und richten die nach und nach wieder her.“ Schon am 9. Juni, wenn auf dem Hof ein Tag der offenen Tür gefeiert wird, sollen die alten Container am neuen Standort sichtbar werden. Vom Ellwanger Platz verschwinden die Modulbauten in diesen Tagen also über Nacht und gehen auf eine kleine Reise.
Ein Modul wird ausgehoben: Die Bauten des Ellwanger Campingplatz werden künftig auf einem Pferdehof in Oettingen genutzt.
Die beengten Verhältnisse erforderten Präzision beim Verladen.
Umstehende Bäume durften nicht beschädigt werden.
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Artikel lesen04|2024 FAST 70 TEILNEHMER KAMEN ZUM AUFTAKTGESPRÄCH ZUR GASTRONOMISCHEN KONZEPTION – WÜNSCHE, ANREGUNGEN UND SPEZIFIKA WURDEN AUSGETAUSCHT
In den Landgasthof Hirsch in Neunheim hatte die LGS Ellwangen 2026 GmbH jüngst gezielt Gastronomen, Catering-Betriebe und Metzgereien aus der Gemarkung Ellwangen eingeladen. Die Resonanz war enorm: Fast 70 Teilnehmer wollten hören, wie der Stand der Dinge in Sachen Gastronomiekonzept in den fortschreitenden Planungen zur Landesgartenschau 2026 in Ellwangen ist. Dehoga-Vorsitzender und Hirsch-Geschäftsführer Martin Hald sieht in der Großveranstaltung „eine Riesenchance für den gastronomischen und touristischen Bereich“ und begrüßte den Ansatz, mit „allen, die mit Lebensmitteln arbeiten“ in den Gesprächsaustausch zu kommen. LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny stellte in einem kurzen Impuls nochmal die Rahmenbedingungen der 164 Tage dauernden Veranstaltung vor.
Harald Steidle ging danach auf die Spezifika der gastronomischen Konzeption ein, die bisher als Arbeitsstand noch diskutiert werde und schließlich in eine oder mehrere Vergaben überführt werden soll. Er sei „überwältigt von der großen Resonanz“ und wolle den Termin als „ersten Aufschlag“ verstanden wissen zum Austausch mit „Ihnen als Experten“ im Gastro-Bereich. Jede Landesgartenschau habe ihre Eigenheiten, die es zu berücksichtigen und mitzudenken gelte, gleichwohl seinen 164 Tage Dauerbetrieb bei einer Open-Air-Veranstaltung mit im Schnitt 4500 Besuchern pro Tag auch eine gewaltige Herausforderung.
Derzeit sind fünf gastronomische Anlaufpunkte vorgesehen: Die Hauptgastronomie auf der „Parkwiese“ am Schießwasen, eine Familiengastronomie auf Höhe des Campingplatzes auf der „Parkterrasse“, ein Biergarten im „Auenblick“, am Ende der Bebauung im Mühlgraben, eine Bar am „Stadtstrand“ und ein Kaffeewagen auf dem Brückenpark. Im nächsten Schritt soll nun aus dem Raum der Teilnehmer eine Rückmeldung zur Bereitschaft zur Beteiligung eingeholt werden, um dann in kleinerer Runde weiter an der Konzeption zu arbeiten. Zeitliches Ziel sei, die Ausschreibung um den Jahreswechsel abschließen zu können.
Ralf Leinberger stellte im Anschluss die Sponsoring-Möglichkeiten bei der LGS vor, die als Schmankerl für die Gastronomen spezielle „Genuss-Partner“ und „Hotel-Partner“ beinhaltet. Im ersten Feedback wurden Anregungen, Ideen und Hinweise vorgebracht. Direkt nach dem formellen Ende traten die Anwesenden in loser Form in den direkten Austausch.
Stefan Powolny
Harald Steidle
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Artikel lesen04|2024 VON MAI BIS OKTOBER: AN DIESEN TERMINEN BIETET DIE LANDESGARTENSCHAU ELLWANGEN 2026 GMBH ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN AN. OBERBÜRGERMEISTER MICHAEL DAMBACHER UND BÜRGERMEISTER VOLKER GRAB INFORMIEREN ÜBER DAS GROßPROJEKT
Nach der Winterpause sind nicht nur die Arbeiten im Areal der Landesgartenschau 2026 in Ellwangen wieder voll durchgestartet, im Frühjahr beginnt auch wieder die Zeit der Baustellenbegehungen. Dazu bietet die LGS Ellwangen 2026 GmbH öffentliche Baustellen-Führungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger an. Die Übersicht der Termine finden sich unter www.ellwangen2026.de, von wo aus man sich per Link einfach online zu dem gewünschten Termin anmelden kann. Die Online-Voranmeldung hilft bei der Koordinierung der Gruppen und ist deshalb zwingend nötig. In diesem Jahr haben sich Oberbürgermeister Michael Dambacher und Bürgermeister Volker Grab die große Mehrzahl der Termine vorgenommen, um den Austausch mit der Bürgerschaft zu diesem Großprojekt zu haben.
Die Termine im Überblick:
Bei den Führungen ist festes Schuhwerk zu tragen. Bei einem Spaziergang im Baustellenareal werden die Planungen sowie der Stand der baulichen Umsetzung zur Daueranlage der Landesgartenschau in Ellwangen erläutert. Auch wird ein Einblick in die aktuellen Pläne zum Durchführungshalbjahr gegeben.
Am Sonntag, 12. Mai, ab 11 Uhr, organisiert die LGS Ellwangen 2026 GmbH ein Baustellenfest, zu dem die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Von 11 bis 15 Uhr wird dabei auf dem Schießwasen das Team der LGS mit vielen Informationen zum Großprojekt vor Ort sein und den Gesprächsaustausch mit der Bürgerschaft suchen. Die Bewirtung übernimmt der Männergesangverein Rotenbach.
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Artikel lesen04|2024 DIE FLÄCHE UNTER DER B290 WIRD VOLL GESPERRT – PARKEN NICHT MEHR MÖGLICH – BAUBEGINN JUKUZE UND BAUMPFLANZUNGEN
Die Fläche des ehemaligen Baubetriebshof im Mühlgraben wurde im Zuge der Arbeiten zur Landesgartenschau 2026 zwischenausgebaut und der Öffentlichkeit als zentrumsnaher Parkplatz zur Verfügung gestellt. Doch jetzt, im Frühjahr 2024, kehrt dorthin der Baustellenbetrieb zurück, darüber informiert die Landesgartenschau Ellwangen 2026 GmbH in einer Pressemitteilung. Ab 10. April beginnt die Baumschule Weber aus Adelmannsfelden mit Pflanzarbeiten, dann werden erste Hochstämme für die „urbanen Haine“ im hinteren Platzbereich angeliefert. Die Baum-Bosquetten werden wichtig zur Beschattung, Durchgrünung und Geräuschreduktion auf dem Brückenpark. Sie haben eine wichtige Gestaltungsrolle zwischen Innenstadt, Spielbereichen und Flussaue und sollen möglichst viel Wachstumszeit bekommen. Ab Mitte April beginnt zudem die Baustelleneinrichtung für den Neubau des Jugend- und Kulturzentrums, das Baufeld wird für die Hochbauarbeiten eingerichtet. Im vorderen Platzbereich, wo das ehemalige Jugendzentrum stand, werden zudem ab Juni die Fundamentierungsarbeiten für die Fuß- und Radwegüberführung über die Bahntrasse starten. Deshalb muss die gesamte Fläche des künftigen Brückenparks bereits ab diesem Mittwoch vollgesperrt werden. Der „Inselparkplatz“ im Mühlgraben/Straße an der Jagst bleibt als öffentlicher Parkplatz in unmittelbarer Nachbarschaft erhalten.
Auf den künftigen Brückenpark - zwischenzeitlich im Teilausbau als Parkplatz genutzt - kehrt der Baustellenbetrieb zurück. Auf dem LGS-Gelände ist eine Landschildkröte gefunden worden. Jetzt wird der Besitzer gesucht.
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Artikel lesen02|2024 BEI DER PLANUNG DER SKATEANLAGE AUF DEM BRÜCKENPARK HABEN WIR DIE MEINUNGEN DER SKATER VOR ORT MIT EINGEHOLT: IM JUZE WURDE MIT DEN PLANERN DISKUTIERT UND GEFACHSIMPELT
Der Brückenpark unter der B290 wird ein großer Sport- und Freizeitpark – für die Landesgartenschau 2026 in Ellwangen, aber auch für die Nutzung danach. Neben Basketballplatz, Calisthenics-Anlage und Tischtennisplatten wird auch ein neuer Skatepark gebaut. Um diesen nach den Wünschen der Ellwanger Skater zu entwerfen, haben wir am Samstag den 24.02.2024 diese zu einem Beteiligungsverfahren in das Jugendzentrum eingeladen. Zusammen mit dem Geschäftsführer des Planungsbüros „Populär Skateparks“, Bernd Fröhner, wurde eineinhalb Stunden diskutiert, Rampen und Obstacles hin und her geschoben und mögliche Kombinationen von Skateelementen besprochen. Am Ende stand ein Park, den alle Beteiligten direkt so bauen würden. Ganz so schnell geht es dann aber doch nicht. Die Ergebnisse nimmt Bernd Fröhner mit und plant die Anlage im Detail, bevor sie im Zuge der Bauarbeiten für die Landesgartenschau bis 2026 fertiggestellt wird. In einem waren sich aber alle einig: Der neue Park wird eine große Aufwertung für die Skater in und um Ellwangen werden.
Skater in Aktion: In Ellwangen wird zur Landesgartenschau 2026 eine neue Skateanlage entstehen. Auf dem LGS-Gelände ist eine Landschildkröte gefunden worden. Jetzt wird der Besitzer gesucht.
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Artikel lesen02|2024 IM VERLAUF DER JAGST IM LGS-AREAL WERDEN INSGESAMT RUND 60.000 PFLANZEN IN DEN UFERZONEN GESETZT. STEHENDE TOTHÖLZER DIENEN ALS HABITATE
Nachdem das Wasser der Jagst seit Ende Oktober bereits durch das neue Flussbett in den Jagstauen fließt, hat es auch schon die ersten hohen Wasserstände gegeben. Bisher haben die Ufergestaltungen das gut mitgemacht und es soll ja durchaus auch so sein, dass das Wasser den Verlauf mitgestalten kann. Was wegen der hohen Pegelstände und nassen Böden allerdings warten musste, war die Anfangsbepflanzung der Uferzonen. Die ist inzwischen in vollem Gange, die Firma „Grün Team“ aus Eberhardzell ist damit beauftragt.
Die ersten rund 21.000 Pflanzen wurden bereits vor Ort zwischengelagert und werden nun nach und nach gesetzt. Verpflanzte Sträucher, einjährige Sämlinge und Heister (junge Bäume, die noch keine Krone ausgebildet haben) werden eingepflanzt – darunter auch 3.775 Eichen. Insgesamt sollen in den Jagstauen rund 60.000 Sträucher gepflanzt werden. Die Pflänzchen werden in weiten Teilen mit Zäunen gesichert, um ihnen ein Anwachsen und tieferes Verwurzeln zu ermöglich. Denn für Biber sind die frischen Pflanzen ein gefundenes Fressen. Die Zäune werden ein bis zwei Wachstumsperioden absichern, dann werden sie zurückgebaut.
Die neue Bepflanzung ist auch wichtig zur Uferbefestigung und wird nur ein Initial sein für die Entwicklung eines Auenwalds mit heimisch typischen Arten. Diese Entwicklung wird Jahre dauern. In Ellwangen kann so die Veränderung eines Naturraumes quasi aus der ersten Reihe verfolgt werden. Gut sichtbar sind auch die ersten aufrecht gestellten Totholzbauten: Hier werden Stämme mit Höhlungen aufgerichtet, um für die Dauer ihres Zerfalls natürliche Habitate für Kleintiere, Vögel, und Insekten zu bieten.
Die neue Uferbepflanzung wird temporär mit einem Zaun geschützt.
Totholz wird aufgerichtet und verbleibt damit als Habitat im Areal.
Auf dem LGS-Gelände ist eine Landschildkröte gefunden worden. Jetzt wird der Besitzer gesucht.
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