2026|05 DIE SPEKTAKULÄRE INSTALLATION DES BRITISCHEN KÜNSTLERS LUKE JERRAM SCHWEBT BIS 19. JUNI IN DER EVANGELISCHEN STADTKIRCHE ELLWANGEN.
Mit einer eindrucksvollen Vernissage ist jüngst in Ellwangen die Installation GAIA des britischen Künstlers Luke Jerram eröffnet worden. Im Rahmen der Landesgartenschau (LGS) Ellwangen schwebt die sieben Meter große, von innen beleuchtete Weltkugel nun bis zum 19. Juni im Kirchenschiff der Evangelischen Stadtkirche. Die detailgetreue Nachbildung unseres Planeten soll Besucherinnen und Besucher gleichermaßen faszinieren wie zum Nachdenken anregen – über die Schönheit der Erde, aber auch über ihre Verletzlichkeit. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Michael Dambacher die besondere Wirkung der Installation. Die GAIA lade dazu ein, die Erde und vielleicht auch Ellwangen selbst mit neuen Augen zu betrachten.
Dambacher ergänzte, dass Luke Jerram mit seiner Installation GAIA etwas geschaffen habe, was nur wenigen Menschen vergönnt sei: den Blick auf die Erde aus der Perspektive des Weltraums – verletzlich, schön, kostbar und einzigartig. Gerade zur Landesgartenschau habe die Installation einen besonderen Platz gefunden. Denn die Landesgartenschau stehe nicht allein für Blumen, Gärten und Veranstaltungen, sondern ebenso für die Frage, wie wir künftig leben wollen, wie wir mit Natur und Umwelt umgehen und wie wir Verantwortung übernehmen – für unsere Stadt, unsere Landschaft und letztlich füreinander. Das Motto „Lust am Wandel“ erhalte durch die GAIA eine besondere Tiefe, weil sie dazu einlade, die Perspektive zu wechseln und den größeren Zusammenhang zu erkennen.
LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny, zugleich Geschäftsführer der Stadtwerke Ellwangen, die die Installation GAIA als Sponsor der Landesgartenschau finanzieren, betonte, dass die Stadtwerke auch weiterhin ihre Rolle als Möglichmacher wahrnehmen würden. Mit der Unterstützung sei es gelungen, die beeindruckende Installation nun im besonderen Ambiente der Landesgartenschau für alle Besucherinnen und Besucher erlebbar zu machen. Zugleich sprach Powolny seinen besonderen Dank an Gabriele Seitz, Vorstandsvorsitzende der EurA AG, aus, die einst die Idee gehabt habe, die GAIA nach Ellwangen zu holen.
Gabriele Seitz wiederum verwies darauf, dass die Erde nur über begrenzte Ressourcen verfüge und der Erdüberlastungstag bereits Anfang Mai erreicht worden sei. Angesichts einer Weltbevölkerung, die in absehbarer Zeit auf rund zehn Milliarden Menschen anwachsen werde, müsse ein Umdenken stattfinden – weg von reinem Wachstum und Quantität, hin zu mehr Qualität und Nachhaltigkeit. Wenn die Installation GAIA die Menschen dazu anrege, über Wandel und einen verantwortungsvolleren Umgang mit den Ressourcen der Erde nachzudenken, dann sei das eine sehr gute Sache.
Pfarrer Martin Schuster erklärte, dass der Blick des Menschen im Alltag meist nur bis zum Horizont reiche – die Installation GAIA ermögliche dagegen eine Umkehrung dieser Perspektive. Er freue sich, dass dieses außergewöhnliche Kunstwerk nun in der Stadtkirche zu erleben sei und dazu einlade, sich inspirieren zu lassen. Zugleich machte Schuster die Dimensionen eindrucksvoll deutlich: Das gesamte Gelände der Landesgartenschau entspreche auf der GAIA gerade einmal einer Größe von 0,16 Millimetern.
Die Installation ist noch bis zum 19. Juni in der Evangelischen Stadtkirche Ellwangen zu sehen. Unterhalb der schwebenden Erdkugel lädt ein großer runder Teppich dazu ein, die GAIA auch aus ungewohnter Perspektive zu erleben – liegend und ohne Schuhe direkt von unten. Begleitet wird die Installation von einem vielfältigen Rahmenprogramm. So steht am Freitag, 16. Mai, von 21 bis 22.30 Uhr das szenische Konzert „Von Himmel und Erde“ mit Jeremias Schwarzer, dem Junger Kammerchor Ostwürttemberg, Maxine Troglauer und Vincent Stange auf dem Programm. Der Besuch der GAIA sowie aller Begleitveranstaltungen ist im Eintritt zur Landesgartenschau Ellwangen enthalten.
Die Installation GAIA lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Erde aus einer neuen Perspektive zu betrachten – als verletzlichen, kostbaren und einzigartigen Lebensraum.
Die Installation GAIA lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Erde aus einer neuen Perspektive zu betrachten – als verletzlichen, kostbaren und einzigartigen Lebensraum.
Die Installation GAIA lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Erde aus einer neuen Perspektive zu betrachten – als verletzlichen, kostbaren und einzigartigen Lebensraum.
Die Installation GAIA lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Erde aus einer neuen Perspektive zu betrachten – als verletzlichen, kostbaren und einzigartigen Lebensraum. Nach zahlreichen Rückmeldungen wurden die Preise gemeinsam mit Gastronom Polster gesenkt – jetzt noch mehr Genuss für alle Gäste auf der Landesgartenschau.
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