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Mitarbeitende bringen ihre Heimat auf die Speisekarte

Polster Gartenschau Catering startet Wettbewerb unter Beschäftigten aus 13 Nationen.

Schnitzel, Wurstsalat und Maultaschen gehören zu den beliebtesten Gerichten auf der Landesgartenschau Ellwangen. Doch schon bald bereichern zwei ganz neue Gerichte die Speisekarte im Stadtparkrestaurant. Die Polster Gartenschau Catering GmbH hatte dazu einen besonderen internen Wettbewerb unter seinen internationalen Mitarbeitenden gestartet. Gesucht wurde das persönliche Lieblingsgericht aus der Heimat. Die Gewinner durften ihr Rezept nicht nur intern vorstellen, sondern werden dieses auch gemeinsam mit dem Küchenteam auf die Speisekarte des Stadtparkrestaurants bringen.

Die beiden Siegergerichte werden ab dem 26. Juni für die Besucherinnen und Besucher erhältlich sein. Zu den Siegergerichten gehört der ukrainische Borschtsch (auch Borsch genannt), eine traditionelle Rote-Bete-Suppe, die weit über die Landesgrenzen hinaus als Symbol ukrainischer Kultur gilt. In der Ukraine gilt Borschtsch als wichtiger Bestandteil des Familien- und Gemeinschaftslebens und wird häufig nach überlieferten Familienrezepten zubereitet. „Borschtsch erinnert mich an meine Familie, an gemeinsame Mahlzeiten zuhause und an meine Heimat.

Ich freue mich sehr, den Gästen der Landesgartenschau ein Stück ukrainischer Kultur näherbringen zu können“, sagt Halina Bouchenine, Mitarbeiterin bei Polster Gartenschau Catering. Das zweite Siegergericht sind vietnamesische Bratnudeln. Das Gericht zählt zu den bekanntesten Speisen Vietnams und steht beispielhaft für die frische, aromatische und vielfältige Küche des Landes. „Vietnamesische Bratnudeln gehören für mich zu den Gerichten, die man schön als Kind zuhause gegessen hat. Sie sind einfach, lecker und bringen Menschen zusammen. Dass die Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau jetzt mein Lieblingsgericht probieren können, macht mich sehr stolz“, Vu Chi Thanh, Mitarbeiter bei Polster Catering GmbH.

„Unsere Mitarbeitenden sind der wichtigste Teil unserer Landesgartenschau Gastronomie. Mit dieser Aktion möchten wir nicht nur ihre Arbeit wertschätzen, sondern auch ihre kulturellen Wurzeln sichtbar machen. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind seit Jahren Teil unseres Unternehmens und haben ihre Ausbildung bei uns erfolgreich absolviert. Mit dem Wettbewerb möchten wir ihre Leistungen sichtbar machen und ihnen die Möglichkeit geben, ein Stück ihrer Heimat mit unseren Gästen zu teilen“, erklärt Robert Romanowski, Geschäftsführer der Polster Gartenschau Catering GmbH.

Der Wettbewerb knüpft an Erfahrungen aus früheren Landesgartenschauen an. Bereits in der Vergangenheit hatte die Polster-Gruppe ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben, traditionelle Gerichte aus ihrer Heimat vorzustellen. Die Resonanz bei den
Gästen sei dabei durchweg positiv gewesen. „Viele Besucher freuen sich über die
Möglichkeit, neben regionalen Klassikern auch einmal etwas Neues kennenzulernen.

Gerade authentische Gerichte, die mit persönlichen Geschichten verbunden sind, kommen oft besonders gut an“, betont Romanowski. Die Aktion soll zugleich einen Einblick hinter die Kulissen der Landesgartenschau-Gastronomie geben. Während die Gäste vor allem die fertigen Gerichte sehen, arbeiten im Hintergrund Menschen aus insgesamt 13 Nationen gemeinsam daran, täglich zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu versorgen. Neben Deutschland stammen die Mitarbeitenden unter anderem aus Vietnam, Argentinien, der Türkei, Syrien, dem Sudan, Litauen, Bulgarien, der Ukraine, Russland, Algerien, Polen und Bangladesch.

Besonders stark vertreten ist die vietnamesische Community. Insgesamt 22 Mitarbeitende aus Vietnam sind aktuell für Polster Catering auf der Landesgartenschau im Einsatz – zwölf Auszubildende sowie zehn bereits ausgebildete Fachkräfte in Küche und Service. „Unsere Teams zeigen jeden Tag, wie gut Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten können. Die Vielfalt unserer Mitarbeitenden ist ein menschlicher, fachlicher und auch kulinarischer Gewinn. Mit dem Wettbewerb möchten wir diese Vielfalt sichtbar machen und gleichzeitig unseren Gästen die Möglichkeit geben, neue Geschmäcker und Kulturen kennenzulernen“, ergänzt Romanowski.