2026|02 METALLBAU BRENDLE MEISTERT SPEKTAKULÄRES BAUPROJEKT IM AUENPARK UND ENGAGIERT SICH ALS NEUER SPONSOR DER LANDESGARTENSCHAU.
Zwischen Flussauen und Parklandschaft nimmt ein neues Wahrzeichen sichtbar Gestalt an: Die Arbeiten am Aussichtsturm Jagstblick im Auenpark der Landesgartenschau Ellwangen schreiten zügig und planmäßig voran. Mit jedem montierten Bauteil wächst nicht nur die Konstruktion, sondern auch die Vorfreude auf einen spektakulären Blick über das LGS-Gelände. Verantwortlich für die anspruchsvolle Stahl- und Holzkonstruktion ist Brendle Metallbau aus Aalen – ein Projekt, das für das Unternehmen technisch wie gestalterisch eine besondere Herausforderung darstellt. Zugleich unterstreicht Brendle mit seinem Engagement als neuer Sponsor der Landesgartenschau die enge Verbundenheit mit der Region und dem Großereignis.
Firmenchef Harald Brendle bestätigt, dass die Arbeiten am Jagstblick absolut im Zeitplan liegen. Selbst der jüngste Schneefall habe den Baufortschritt nicht ausgebremst, sodass der Aussichtsturm pünktlich zum Start der Landesgartenschau am 24. April fertiggestellt sein wird. Für Brendle Metallbau ist das Projekt in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich, wie Projektleiter und Metallbaumeister Florian Herrmann betont: Ein vergleichbares Bauwerk habe das Unternehmen bislang nicht realisiert. Kein Element sei von der Stange, der Turm verfüge über insgesamt 144 unterschiedliche Knoten, kein Bauteil gleiche dem anderen. Verbaut werden rund 51 Tonnen Stahl und 7,6 Tonnen Edelstahl sowie etwa 1600 Schrauben in den Größen M12 bis M27. Ergänzt wird die Konstruktion durch Holzelemente, die etwa ein Sechstel des Turms ausmachen.
LGS-Projektleiter Jan Fischer erläutert, dass sich der Aussichtsturm in seiner Gestaltung bewusst an der Natur orientiert. Die Konstruktion orientiert sich an einer in der Natur vorkommenden Schaumstruktur und soll aus der Ferne nicht als Fremdkörper, sondern als Teil des Naturraums wahrgenommen werde. Gerade durch diese individuelle, organische Form werde der Jagstblick zu einer Art Gegenentwurf zur sonst oft standardisierten Bauweise in Deutschland, so Fischer. Der Turm erreicht eine Höhe von knapp 15 Metern, die höchste Aussichtsplattform liegt auf neun Metern. Im Inneren sind mehrere Kettennetzebenen integriert, die den Turm zusätzlich erlebbar machen. Ein besonderes Highlight ist die rund 16 Meter lange Röhrenrutsche, die vom oberen Bereich nach unten führt und von allen Besucherinnen und Besuchern genutzt werden kann – ohne Alters- oder Gewichtsbegrenzung.
Als Generalunternehmer fungiert die Firma Grünanlagen Schwarz aus Aalen, die das Projekt koordiniert und die verschiedenen Gewerke zusammenführt. Eng eingebunden ist zudem der TÜV Süd, der den Bauprozess kontinuierlich begleitet. Weitere beteiligte Unternehmen sind Holzbau Strobel aus Neuler, Firma Karger aus Hüttlingen sowie die Firma Thalheimer aus Ellwangen. Der Entwurf für den Aussichtsturm stammt von den relais Landschaftsarchitekten, die auch für die gesamte Planung des Landesgartenschau-Geländes verantwortlich zeichnen. Die statische Ausarbeitung wurde von den Schöne Neue Welt Ingenieuren übernommen. Für ein zusätzliches Erlebnis sorgt ein Kamerasystem der Firma Hensoldt aus Oberkochen: Es ermöglicht auch Menschen, die den Turm nicht selbst besteigen können, den Ausblick über das LGS-Gelände zu genießen.
Mit dem Projekt Jagstblick engagiert sich Brendle Metallbau, dessen Fachgebiete Stahl- und Metallbauarbeiten wie Treppen, Balkone und Geländer sind, nun auch offiziell als Sponsor der Landesgartenschau. Firmenchef Harald Brendle betont, die LGS biete eine wunderbare Möglichkeit, sich als leistungsfähiges Handwerksunternehmen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Zudem verfüge die Landesgartenschau über ein durchweg positives Gesamtkonzept, das man aus Überzeugung gerne unterstütze. Entsprechend groß ist die Freude auch auf Seiten der Veranstalter: LGS-Sponsoringbeauftragter Ralf Leinberger zeigt sich sehr zufrieden darüber, mit dem Aalener Unternehmen einen weiteren starken Partner gewonnen zu haben. Der Aussichtsturm werde darüber hinaus zu einem echten Highlight der Schau – und als dauerhaftes Bauwerk auch weit über die Landesgartenschau hinaus Bestand haben.
Freuen sich über den Baufortschritt: Linus Brendle, Florian Herrmann, Ralf Leinberger, Harald Brendle, Walter Schwarz und Jan Fischer (von links). Sonnenuntergang, Drinks und gute Laune – am Stadtstrand wird die Landesgartenschau zum Mini-Urlaub.
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