Musik - Tanz
MOLA

MOLA - das ist Unaussprechlichkeiten à la »Mama, ich will keine Mama sein« freimütig bis
feierlich in die Welt hinausschmettern; das ist die dramatisch aufgeladene letzte Kippe; das ist
intoxikiertes Fliegen und intoxikiertes Fallen. MOLA - das sind schmissige Gossenpop-Ohrwürmer
und herzzerreißende Soul-Balladen, die nach Punk-Lederjacke riechen; das sind Pathos-getränkte
Italo-Schnulzen im Gewitterregen, das sind Bittersweet Symphonies aus dem Indierock-
Rumpelkeller. MOLA - das sind die mal knautschig geraunten, mal glorios röhrenden
Gesangsbögen von Isabella Streifeneder; das sind eingängig-barsche Gitarrenriffs, quietschende
Synths und staubige Drums; das ist die unverkennbare Handschrift des achtarmigen
Multiinstrumentalisten und Produzenten Markus Sebastian Harbauer. MOLA - das sind wahlweise
wehmütige, gnädige oder galgenhumorige Hymnen auf bröckelnde Träume, Eskapaden, die
Beschissenheit der Dinge und das Leben ohne Führerschein; das sind schroffe Punchlines gegen die
Lügen der Erwachsenen, das sind Balgereien mit dem eigenen Herzen, das ist »alles groß oder alles
egal«. MOLA - das ist ein rote Herzen kotzendes, monsterartiges Wesen mit giftgrünen Augen; das
ist radikale Reibung, das ist »Schnee im Sommer«, das ist »Liebe Brutal«.
BEGINN
03. Juni 2026, 19:15 Uhr
ENDE
03. Juni 2026, 20:15 Uhr
Sparkassen Heimatbühne