2025|01 DIE ELLWANGER LANDESGARTENSCHAU WIRD IM SOMMER 2026 ZAHLREICHE SPANNENDE, UNTERHALTSAME UND INFORMATIVE AUSSTELLUNGBEITRÄGE BIETEN. DER FÜNFTE TEIL UNSERER SERIE STEHT UNTER DEM MOTTO: LERNEN UND SPIELEN
Im neu gestalteten Areal an der Jagst zwischen Schrezheim, Rotenbach und Innenstadt entsteht ein Park, in dem man Natur beobachten, erfahren und genießen kann, ein Ort, der für alle attraktiv ist. Bei der Umsetzung dieses Grundgedankens hat Marianne Mommsen, Gründerin des Büros relais Landschaftsarchitekten, Kinder und Jugendliche als wichtige Gruppierungen innerhalb der Gesellschaft besonders im Blick. Die Leichtigkeit, Neugierde und körperliche Agilität von Kindern sind für Mommsen wichtige Aspekte, die bei der Art der Spielangebote berücksichtigt wurden. So finden sich auf dem Gelände ein Wasserspielplatz am Stadtstrand, der Aussichtsturm „Jagstblick“ mit Rutsche und ein Naturspielplatz. Mommsen betrachtet diese Angebote als „Teaser, um ins freie Spiel zu kommen, den Naturraum selbst spielerisch zu erkunden, sinnliche Erfahrungen zu machen“. Ergänzend kommen ein Naturerlebnispfad mit einer Murmelbahn dazu, anhand derer „Kinder den Auenpark sinnlich, handlungs- und bewegungsorientiert spielerisch erkunden können“, wie Melanie Hindenberger, Projektleitung Ausstellung & Betrieb, betont.
Kindern und Jugendlichen Erfahrungen im realen Raum zu ermöglichen liegt auch dem Konzept des Grünen Klassenzimmers zugrunde. Es handelt sich um ein umfangreiches Programm für Schulklassen, das sich auf den Gartenschauen in Baden-Württemberg bereits seit Jahren etabliert hat. „Da Lernen anfänglich mit wenig Spaß verbunden ist, weil es im Gehirn Zucker verbrennt, ist es wichtig, Begeisterung zu wecken. Dann werden bleibende Erinnerungen geschaffen“, erläutert Alexander Pieh, langjähriger Leiter und Koordinator des Grünen Klassenzimmers. Der Unterricht wird vorwiegend im Naturraum stattfinden, teilweise auch im JuKuze– Neubau. Bezüglich der Ausstattung ist mit dem Lehr- und Lernmittelhersteller Arnulf Betzold GmbH der ideale Partner gefunden.
Um das JuKuze herum entsteht der Brückenpark, ein belebter Standort, bei dessen Entwurf Marianne Mommsen die Jugendlichen besonders im Blick hatte. Hier finden sich diverse dauerhafte Sportanlagen und im Ausstellungshalbjahr der Treffpunkt Baden-Württemberg mit Kulturbühne und Café und der Stadtstrand mit Strandbar. Dieser Teil des Geländes hat laut Mommsen das Potential, ein „cooler Ort“ zu werden, wenn er auch von Jugendlichen entsprechend angenommen und mit Leben erfüllt wird. Im angrenzenden Stadtpark gibt ein großes Hüpfkissen Kindern die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben, bevor sie sich im Restaurant stärken. Ergänzt wird das Angebot zum Lernen und Spielen natürlich durch viele Mitmachangebote und spezielle Formate für Kinder und Jugendliche im Veranstaltungsbereich und in der LGS-App.
Weitere thematische Bereiche werden wir in unregelmäßigen Abständen auf unserer Homepage präsentieren.
Der Brückenpark mit zahlreichen Sportanlagen in einer Visualisierung von relais Landschaftsarchitekten.
Auf dem aktuellen Geländefoto ist bereits zu erkennen, dass mit Stadtstrand und angrenzendem Wasserspielplatz ein attraktiver Ort für Jung und Alt an der Jagst geschaffen wird.
Nordwestlich des Edeka am Mühlgraben können Kinder im Auenspielplatz den Naturraum spielerisch erkunden.
Der Auenspielplatz in einer Visualisierung von relais Landschaftsarchitekten.
Auf Höhe des Brückenparks quert eine neue Brücke die Jagst. Hobbykünstler aus Ellwangen und dem Virngrund können sich jetzt für die Open-Air-Ausstellung auf der Landesgartenschau bewerben.
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