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INNOVATIVE PFLANZEN- UND SUBSTRATLÖSUNGEN FÜR EIN BUNTES BLUMENMEER

2025|12 22.500 TORFFREIES SUBSTRAT UND DIE WIDERSTANDSFÄHIGE „HOT MILII“ SORGEN FÜR NACHHALTIGE, PFLEGELEICHTE UND ATTRAKTIVE BEPFLANZUNGEN AUF DER LANDESGARTENSCHAU.

Für die Wechselflorbeete der Landesgartenschau (LGS) in Ellwangen setzt das gärtnerische Team auf ein besonders harmonisches Zusammenspiel aus innovativem Material und belastbarer Bepflanzung: das torffreie Substrat des Herstellers Kekkilä-BVB und die widerstandsfähige „Hot Milii“. Empfohlen und geliefert wurden beide Produkte von Uwe Gebler, einem seit mehr als 40 Jahren erfahrenen Handelsvertreter für Gartenbau aus Lauchheim, der die Landesgartenschau zudem als Sponsor unterstützt. Das moderne Substrat überzeugt durch stabile Struktur, hohe Luftkapazität und ausgewogene Wasserführung – optimale Voraussetzungen für häufig wechselnde Pflanzungen und ein Plus an Klimafreundlichkeit. Ergänzt wird es durch die äußerst robuste „Hot Milii“, die Trockenheit, Hitze und intensive Sonneneinstrahlung souverän meistert und mit beständiger Vitalität punktet. Gemeinsam schaffen Substrat und Pflanze eine verlässliche Basis für die dynamischen Schaubeete und zeigen, wie fachkundige Auswahl und langjährige Erfahrung zu einem stimmigen Gesamtkonzept beitragen.

„Ein zentraler Vorteil des verwendeten Substrats liegt in seiner vollständigen Torffreiheit – ein Aspekt, der im modernen Gartenbau zunehmend an Bedeutung gewinnt. Torfabbau greift massiv in empfindliche Moorökosysteme ein, die nicht nur einzigartige Lebensräume bieten, sondern vor allem wichtige Kohlenstoffspeicher sind“, erklärt Uwe Gebler. Wird Torf entnommen, gelangen große Mengen CO₂ in die Atmosphäre, und die Regeneration der Moore dauert Jahrzehnte bis Jahrhunderte. Durch den Einsatz torffreier Alternativen lässt sich dieser ökologische Fußabdruck erheblich reduzieren. „Zudem vereint das torffreie Substrat eine hohe Wasserhaltekraft für trockene Phasen mit einer zuverlässigen Drainage bei starkem Niederschlag, sodass sowohl Austrocknungsschäden als auch Staunässe wirksam vermieden werden“, so Gebler weiter.

Da torffreie Substrate im Vergleich zu torfhaltigen Mischungen ein anderes Nährstoffverhalten aufweist, erfordert ihr Einsatz eine besonders sorgfältige Pflanzenernährung. Auf den Flächen der Landesgartenschau wird deshalb der Boden regelmäßig kontrolliert, um pH-Wert und Nährstoffgehalt präzise im Blick zu behalten. Diese engmaschige Überwachung ermöglicht eine bedarfsgerechte Düngung.

Neben dem Substrat vermittelte Uwe Gebler auch die „Hot Milii“ (Christusdorn), eine besonders widerstandsfähige Vertreterin der Wolfsmilchgewächse. Die kompakt wachsende, sukkulente Zierpflanze ist für ihre Fähigkeit bekannt, Wasser in ihren fleischigen Trieben zu speichern und damit selbst längere Trockenperioden problemlos zu überstehen. Ihre geringe Verdunstungsrate und ihr effizienter Umgang mit verfügbaren Ressourcen machen sie zu einer idealen Wahl für Standorte, an denen Hitze und Wassermangel zum Alltag gehören. Gleichzeitig bewahrt die „Hot Milii“ selbst unter solchen Bedingungen ihre Vitalität und Blühfreude – ein entscheidender Vorteil für die anspruchsvoll gestalteten Wechselflorbeete der Landesgartenschau.

Die „Hot Milii“ wurde von der Firma Rieger aus Altdorf kultiviert und hat ihre Widerstandskraft bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt: „Einige Exemplare wurden 2023 in einen stillgelegten Brunnen in Lauchheim gepflanzt und 100 Tage lang nicht gegossen – ohne dass die Pflanzen dabei Schaden nahmen“, erzählt Uwe Gebler.

Uwe Gebler, selbst gelernter Gärtner, bewarb sich mit dem torffreien Substrat von Kekkilä-BVB und der „Hot Milii“ erfolgreich für die Bepflanzung der Landesgartenschau. Er erhielt den Zuschlag für beide Produkte und konnte so maßgeblich zur Gestaltung der Wechselflorbeete beitragen. Übrigens: Von den insgesamt 2500 eingesetzten Pflanzen wurden 700 Exemplare und eine komplette Lieferung des Substrats im Rahmen des eines Sponsorings der LGS kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Die „Hot Milii“ gibt es in verschiedenen Farben. Foto: Firma Rieger
Oberbürgermeister Michael Dambacher und ein Team von ehrenamtlichen Helfern bepflanzen das Substrat der Wechselflore.
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