2026|07 EHRENAMTLICHE GUIDES LADEN BESUCHER DER LANDESGARTENSCHAU ELLWANGEN ZU 30-MINÜTIGEN RUNDGÄNGEN DURCH DIE AUSSTELLUNG DES VITRA DESIGN MUSEUMS IN DER STADTHALLE EIN.
Ab sofort finden von Mittwoch bis Sonntag jeweils um 14 Uhr öffentliche Führungen durch die Ausstellung „Garden Futures – Designing with Nature“ in der Stadthalle Ellwangen statt. Die rund 30-minütigen Rundgänge werden von ausgebildeten ehrenamtlichen Guides begleitet und bieten spannende Einblicke in die Ausstellung des Vitra Design Museums. Für Besucherinnen und Besucher mit einem gültigen Ticket der Landesgartenschau Ellwangen ist die Teilnahme an den Führungen kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Ausstellung eröffnet einen erweiterten Blick auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Gartenkultur und stellt die Frage: „Wie wollen wir die Gärten der Zukunft gestalten?“ Mit innovativen Projekten, Objekten und Ideen aus aller Welt zeigt sie, welche Rolle Gärten für Klimaanpassung, Artenvielfalt und die Gestaltung lebenswerter Städte spielen können.
„Garden Futures – Designing with Nature“ ist noch bis zum Ende der Landesgartenschau am 4. Oktober in der Stadthalle Ellwangen zu sehen. Die Ausstellung ist im Eintritt zur Landesgartenschau enthalten und kann im Rahmen eines Besuchs bis Saisonende besichtigt werden.
In der Stadthalle Ellwangen wird derzeit im Rahmen der Landesgartenschau die Ausstellung „Garden Futures“ gezeigt.
In der Stadthalle Ellwangen wird derzeit im Rahmen der Landesgartenschau die Ausstellung „Garden Futures“ gezeigt.
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In der Stadthalle Ellwangen wird derzeit im Rahmen der Landesgartenschau die Ausstellung „Garden Futures“ gezeigt. Tag der Energie am 12. August bietet Infomarkt, Fachvorträge und persönliche Gespräche mit regionalen Expertinnen und Experten.
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Artikel lesenSonderausstellung „Garden Futures – Designing with Nature“ erweitert das Ausstellungskonzept der Landesgartenschau Ellwangen.
Artikel lesenAuf der vierten Seite unserer Leitsystemstelen finden Sie Informationen und Fotos zur Umwandlung des Geländes.
Artikel lesen2026|07 SONDERAUSSTELLUNG „GARDEN FUTURES – DESIGNING WITH NATURE“ ERWEITERT DAS AUSSTELLUNGSKONZEPT DER LANDESGARTENSCHAU ELLWANGEN.
Mit der Sonderausstellung „Garden Futures – Designing with Nature“ erweitert die Landesgartenschau Ellwangen 2026 das klassische Ausstellungskonzept einer Gartenschau. Während Gartenschauen häufig mit farbenfrohen Wechselflorbeeten, Floristikausstellungen und gärtnerischen Ausstellungsbeiträgen verbunden werden, eröffnet die Ausstellung des Vitra Design Museums einen erweiterten Blick auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Gartenkultur. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie wollen wir die Gärten der Zukunft gestalten?“
Ab dem 3. Juli 2026 ist die Ausstellung in der Stadthalle Ellwangen zu sehen. Sie zeichnet die Entwicklung der Gartenkultur nach – von den biblischen Ursprüngen im Garten Eden über internationale und kulturell geprägte Gartenkonzepte bis hin zu Ausstellungen, die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Fragestellungen aufgreifen. Darüber hinaus werden nachhaltige und innovative Ansätze vorgestellt, die Perspektiven für die Gestaltung zukünftiger Gärten aufzeigen.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels und des fortschreitenden Verlusts der Artenvielfalt greift die Ausstellung aktuelle Herausforderungen auf und zeigt Möglichkeiten für einen nachhaltigen Umgang mit Gärten und Grünräumen auf. Präsentiert werden unter anderem Gemeinschaftsgärten, Selbstversorgungsgärten, vertikale Gärten in urbanen Räumen, Forschungsprojekte auf Grundlage indigenen Wissens sowie philosophische und künstlerische Ansätze, die den Garten als Lebens-, Kultur- und Begegnungsraum verstehen.
Für die Dauer der Ausstellung verwandelt sich die Stadthalle Ellwangen in einen Museumsraum. Videoprojektionen, eine Bühne, Vitrinen und Ausstellungswände schaffen den gestalterischen Rahmen für die Präsentation. Vor der Stadthalle entsteht zudem ein Gewächshaus, das die Landschaftsarchitektin Céline Baumann als „Parlament der Pflanzen“ gestaltet. Die Installation setzt sich künstlerisch mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander und verleiht Pflanzen symbolisch eine eigene Stimme.
Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Veranstaltungsprogramm im Vortragsaal der Stadthalle. Vorträge und weitere Formate bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven auf die Themen Garten, Nachhaltigkeit und Zukunftsgestaltung kennenzulernen sowie aktuelle Fragestellungen gemeinsam zu diskutieren.
Die Sonderausstellung „Garden Futures – Designing with Nature“ ergänzt den Besuch des Landesgartenschaugeländes um eine kultur- und gesellschaftsgeschichtliche Perspektive. Sie vermittelt Hintergründe zur Entwicklung der Gartenkultur, zeigt internationale Beispiele und gibt Impulse für die Gestaltung nachhaltiger Gärten.
Der Eintritt zur Ausstellung ist in allen Tickets der Landesgartenschau Ellwangen 2026 enthalten. Weitere Informationen unter www.ellwangen2026.de.
„Garden Futures – Designing with Nature“
„Garden Futures – Designing with Nature“
„Garden Futures – Designing with Nature“ Tag der Energie am 12. August bietet Infomarkt, Fachvorträge und persönliche Gespräche mit regionalen Expertinnen und Experten.
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Artikel lesen2026|06 AUF DER VIERTEN SEITE UNSERER LEITSYSTEMSTELEN FINDEN SIE INFORMATIONEN UND FOTOS ZUR UMWANDLUNG DES GELÄNDES
In Ellwangen hat sich in den letzten Jahren Vieles zum Positiven verändert. 13 unserer insgesamt 18 Stelen haben neben den Seiten mit den Wegweisern noch eine vierte, bebilderte Seite, die spannende Einblicke in die Zeit vor der Landesgartenschau gibt. Diese Einblicke reichen teilweise sogar zurück bis ins Mittelalter.
So erfährt man auf der ersten Stele am Bahnhof, wie der ganze Bereich im Jahr 2025 vom Atelier Martin Weik neu gestaltet und aufgewertet wurde. Am Durchgangsbogen zwischen Methodiusplatz und Karl-Wöhr-Platz wird über Ellwangen als Gerichtsstandort berichtet und am Marktplatz Ellwangens Ursprung als Kloster erläutert und mit historischen Fotos illustriert.
Die Stelen auf dem Gelände erläutern in Wort und Bild den Rückbau des Wehrs am Mühlgraben und die Umgestaltung der Uferzonen im Bereich des neuen Stadtstrandes, die Großbaumverpflanzungen im Jahr 2023 durch die Spezialfirma Opitz und die Entstehung des Naturerfahrungsraumes Auenspiel, bei dem Ellwanger Kinder in der Planungsphase ihre Ideen einbringen konnten.
Auch die Entstehung des Auenparks wird thematisiert. Er hat sich von einer zuvor überwiegend landwirtschaftlich genutzten Fläche in ein artenreiches Paradies verwandelt und ermöglicht den Besuchern nun und in Zukunft eindrucksvolle Naturbeobachtungen.
Eine andere vierte Seite widmet sich der sicher prägendsten Maßnahme auf dem Gelände: der Renaturierung der Jagst. An anderer Stelle erhält man nochmal konkrete Informationen zur Stabilisierung des Flußlaufes durch Totholz.
Im Bereich Rotenbach wird der Begriff Allmende erläutert, der eine von allen Ortsbewohnern gemeinschaftlich genutzte Fläche bezeichnet. Einen solchen von dörflichem Charme geprägten Bereich haben wir zwischen der Weinlaube mit Tanzboden und Kleinbrennern, den Schaugärten des VGL und dem Erinnerungsgarten geschaffen. An der sogenannten Eiswiese wird u.a. an die Umsiedelung von rund 4500 Amphibien im Frühjahr 2023 durch ehrenamtliche Helfer erinnert.
Neben der Renaturierung der Jagst ist die Schaffung eines grünen Stadtparks sicher die größte dauerhafte Errungenschaft für Ellwangen. Die Fotos aus dem Jahr 2022 zeigen, wie es hier vorher aussah und was für ein Mehrwert entstanden ist. Doch Ellwangen hat nicht zum ersten Mal einen Stadtpark erhalten. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es schon einmal einen solchen. Heute erinnern an ihn nur noch ein paar Überreste, aber auf den ausgestellten Fotos von Kinderfesten in den 1960er Jahren wird er nochmal lebendig.
Betrachten Sie doch bei Ihrem nächsten Besuch auf dem Landesgartenschaugelände die vierte Seite unserer Leitsystemstelen und schauen Sie sich an, was sich hier alles gewandelt hat und wie dieser Wandel vonstattenging.
2026|05 DIE SPEKTAKULÄRE INSTALLATION DES BRITISCHEN KÜNSTLERS LUKE JERRAM SCHWEBT BIS 19. JUNI IN DER EVANGELISCHEN STADTKIRCHE ELLWANGEN.
Mit einer eindrucksvollen Vernissage ist jüngst in Ellwangen die Installation GAIA des britischen Künstlers Luke Jerram eröffnet worden. Im Rahmen der Landesgartenschau (LGS) Ellwangen schwebt die sieben Meter große, von innen beleuchtete Weltkugel nun bis zum 19. Juni im Kirchenschiff der Evangelischen Stadtkirche. Die detailgetreue Nachbildung unseres Planeten soll Besucherinnen und Besucher gleichermaßen faszinieren wie zum Nachdenken anregen – über die Schönheit der Erde, aber auch über ihre Verletzlichkeit. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Michael Dambacher die besondere Wirkung der Installation. Die GAIA lade dazu ein, die Erde und vielleicht auch Ellwangen selbst mit neuen Augen zu betrachten.
Dambacher ergänzte, dass Luke Jerram mit seiner Installation GAIA etwas geschaffen habe, was nur wenigen Menschen vergönnt sei: den Blick auf die Erde aus der Perspektive des Weltraums – verletzlich, schön, kostbar und einzigartig. Gerade zur Landesgartenschau habe die Installation einen besonderen Platz gefunden. Denn die Landesgartenschau stehe nicht allein für Blumen, Gärten und Veranstaltungen, sondern ebenso für die Frage, wie wir künftig leben wollen, wie wir mit Natur und Umwelt umgehen und wie wir Verantwortung übernehmen – für unsere Stadt, unsere Landschaft und letztlich füreinander. Das Motto „Lust am Wandel“ erhalte durch die GAIA eine besondere Tiefe, weil sie dazu einlade, die Perspektive zu wechseln und den größeren Zusammenhang zu erkennen.
LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny, zugleich Geschäftsführer der Stadtwerke Ellwangen, die die Installation GAIA als Sponsor der Landesgartenschau finanzieren, betonte, dass die Stadtwerke auch weiterhin ihre Rolle als Möglichmacher wahrnehmen würden. Mit der Unterstützung sei es gelungen, die beeindruckende Installation nun im besonderen Ambiente der Landesgartenschau für alle Besucherinnen und Besucher erlebbar zu machen. Zugleich sprach Powolny seinen besonderen Dank an Gabriele Seitz, Vorstandsvorsitzende der EurA AG, aus, die einst die Idee gehabt habe, die GAIA nach Ellwangen zu holen.
Gabriele Seitz wiederum verwies darauf, dass die Erde nur über begrenzte Ressourcen verfüge und der Erdüberlastungstag bereits Anfang Mai erreicht worden sei. Angesichts einer Weltbevölkerung, die in absehbarer Zeit auf rund zehn Milliarden Menschen anwachsen werde, müsse ein Umdenken stattfinden – weg von reinem Wachstum und Quantität, hin zu mehr Qualität und Nachhaltigkeit. Wenn die Installation GAIA die Menschen dazu anrege, über Wandel und einen verantwortungsvolleren Umgang mit den Ressourcen der Erde nachzudenken, dann sei das eine sehr gute Sache.
Pfarrer Martin Schuster erklärte, dass der Blick des Menschen im Alltag meist nur bis zum Horizont reiche – die Installation GAIA ermögliche dagegen eine Umkehrung dieser Perspektive. Er freue sich, dass dieses außergewöhnliche Kunstwerk nun in der Stadtkirche zu erleben sei und dazu einlade, sich inspirieren zu lassen. Zugleich machte Schuster die Dimensionen eindrucksvoll deutlich: Das gesamte Gelände der Landesgartenschau entspreche auf der GAIA gerade einmal einer Größe von 0,16 Millimetern.
Die Installation ist noch bis zum 19. Juni in der Evangelischen Stadtkirche Ellwangen zu sehen. Unterhalb der schwebenden Erdkugel lädt ein großer runder Teppich dazu ein, die GAIA auch aus ungewohnter Perspektive zu erleben – liegend und ohne Schuhe direkt von unten. Begleitet wird die Installation von einem vielfältigen Rahmenprogramm. So steht am Freitag, 16. Mai, von 21 bis 22.30 Uhr das szenische Konzert „Von Himmel und Erde“ mit Jeremias Schwarzer, dem Junger Kammerchor Ostwürttemberg, Maxine Troglauer und Vincent Stange auf dem Programm. Der Besuch der GAIA sowie aller Begleitveranstaltungen ist im Eintritt zur Landesgartenschau Ellwangen enthalten.
Die Installation GAIA lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Erde aus einer neuen Perspektive zu betrachten – als verletzlichen, kostbaren und einzigartigen Lebensraum.
Die Installation GAIA lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Erde aus einer neuen Perspektive zu betrachten – als verletzlichen, kostbaren und einzigartigen Lebensraum.
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Artikel lesen2026|05 DIE BLUMENSCHAUEN BEGEISTERN IM ZWEI-WOCHEN-TAKT – AKTUELL LÄDT „ALLES WAS DIR BLÜHT“ NOCH BIS 17. MAI ZUM ENTDECKEN EIN.
Im stimmungsvollen Kreuzgang der Basilika St. Vitus entfaltet sich eines der besonderen Highlights der Landesgartenschau Ellwangen: die wechselnden Blumenschauen des Fachverbands Deutscher Floristen, die längst zu einem echten Herzstück der Veranstaltung geworden sind. Im Zwei-Wochen-Rhythmus verwandelt sich der historische Ort immer wieder aufs Neue und überrascht die Besucherinnen und Besucher mit frischen Ideen, kreativen Arrangements und floraler Vielfalt. Jüngst wurde die Vernissage zur aktuellen Schau unter dem Titel „Alles was dir blüht“ im Innenhof der Basilika gefeiert – ein Thema, das ebenso augenzwinkernd wie vielversprechend daherkommt. Noch bis Sonntag, 17. Mai, lädt diese farbenprächtige Inszenierung dazu ein, entdeckt und genossen zu werden.
Auch Oberbürgermeister Michael Dambacher nahm an der Vernissage teil und würdigte die Ausstellung in seiner Begrüßung. Man könne hier einmal mehr in die faszinierende Welt der floristischen Handwerkskunst eintauchen, betonte er. Das Thema lade dazu ein, die Schönheit der Blumen in stilvollen Werken zu erleben, die von Wissen, Kreativität und Tradition geprägt seien. Die Floristik eröffne dabei immer wieder neue Perspektiven auf die Natur und bringe sie den Menschen auf besondere Weise näher, so der Oberbürgermeister.
Klaus Götz, Präsident des Fachverbands Deutscher Floristen und „Blumenpate“ der aktuellen Schau, unterstrich in seinem Beitrag die besondere Bedeutung der Floristik für seinen Berufsstand. Sie stehe für viel Liebe zum Detail und einen respektvollen Umgang mit der Natur. Es gehe darum, Produkte, die in sich bereits vollkommen seien, durch die Arbeit der Floristinnen und Floristen noch ein Stück weiter in Szene zu setzen. Florist zu sein bedeute dabei ein breites Spektrum an Reichtum und Kreativität. Zugleich lobte Götz die bereits vorhandene positive Grundausstrahlung des Kreuzgangs, die im Zusammenspiel mit der floristischen Ausstellung noch einmal eindrucksvoll zur Geltung komme.
Auch Floristmeisterin und leitende Floristin der aktuellen Schau, Leonie Stolz, fand anerkennende Worte für ihr Handwerk, das gleichermaßen Technik, Wissen und Können erfordere. Mit spürbarer Begeisterung nahm sie die Besucherinnen und Besucher der Vernissage mit auf einen Rundgang durch die Ausstellung und gewährte dabei Einblicke in die Ideen und die Umsetzung der präsentierten Werke.
Die aktuelle Blumenschau ist noch bis einschließlich Sonntag, 17. Mai, zu sehen. Am darauffolgenden Montag bleibt der Kreuzgang aufgrund des Umbaus für die nächste Ausstellung geschlossen, die unter dem Titel „For a better World“ stehen wird. Ab Dienstag, 19. Mai, ist die Schau dann wieder täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. An diesem Tag findet um 11 Uhr auch erneut eine Vernissage statt. Weitere Informationen zur Blumenschau gibt es unter www.ellwangen2026.de/blumenschau. Der Eintritt zur Blumenschau ist im Eintritt zur Landesgartenschau Ellwangen inkludiert.
Die aktuelle Blumenschau trägt den Titel „Alles was dir blüht“.
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Artikel lesen2026|04 INDIVIDUELL ENTWICKELTE BLUMENKOMPOSITION SPIEGELT VIELFALT, FARBENPRACHT UND IDENTITÄT DER STADT WIDER.
Zwischen leuchtenden Blütenfarben und kunstvoll arrangierten Beeten wird in Ellwangen in diesem Jahr eine besondere Idee sichtbar: eigens für die Landesgartenschau entwickelt, prägt eine individuelle Blumenmischung die Wechselflorbeete auf dem Ausstellungsgelände. Sie ist mehr als nur ein gestalterisches Element – sie ist ein blühendes Symbol für das, was Besucherinnen und Besucher hier erwartet.
Einen besonderen Akzent setzte Oberbürgermeister Michael Dambacher, als er die Mischung nun offiziell auf ihren Namen Ellwanger Mischung taufte. Für ihn bringt sie genau auf den Punkt, wofür Ellwangen und die Landesgartenschau stehen: für Vielfalt, Lebendigkeit und ein buntes, abwechslungsreiches Programm, das immer wieder neue Eindrücke bietet.
Hinter der farbenfrohen Komposition steckt internationale Expertise: Entwickelt wurde die besondere Blumenmischung von der niederländischen Firma Verver Export. Die Idee dazu reicht bereits zwei Jahre zurück, wie Fachberater Andy Bauch erklärt. Schon damals stand das markante LGS-Lilienlogo fest – und genau daran orientierte man sich bei der farblichen Gestaltung.
Entstanden ist so eine ebenso durchdachte wie ausdrucksstarke Mischung in den Farben des Regenbogens, die das Erscheinungsbild der Landesgartenschau aufgreift und in die Beete überträgt. Ihre Wirkung entfaltet sie dabei ganz bewusst im Zusammenspiel mit der Umgebung: Als eher spätblühende Komposition hebt sie sich aus einem Meer von Tulpen und Narzissen hervor und setzt eigene Akzente. Abgerundet wird das Farbspiel durch verschiedene Nuancen von Blau – eine subtile Hommage an die Jagst, die sich wie ein verbindendes Element durch die Stadt zieht.
Michael Dambacher, der die Blumen stilecht mit der LGS-Gießkanne taufte, zeigte sich sichtlich begeistert von dem Ergebnis. Die Mischung sei „sehr gelungen“, betonte er und hob damit noch einmal den besonderen Charakter der farbenfrohen Komposition hervor.
Gleichzeitig brachte der Oberbürgermeister eine Idee ins Spiel, die über das Gelände der Landesgartenschau hinausreicht: Warum sollte die nun offiziell benannte Ellwanger Mischung nicht auch für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher käuflich erwerbbar sein? Eine Überlegung, die den blühenden Gedanken aus den Beeten direkt in Gärten und Balkone tragen könnte.
Freuen sich über die Ellwanger Mischung: Oberbürgermeister Michael Dambacher, Fachberater Andy Bauch und LGS-Veranstaltungsleiter Olaf Thielke (von links). Tag der Energie am 12. August bietet Infomarkt, Fachvorträge und persönliche Gespräche mit regionalen Expertinnen und Experten.
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Artikel lesen2026|04 ELLWANGER SCHÜLER ZEIGEN MIT IHREN KUNSTWERKEN, WIE SIE SICH EIN LEBEN IM WANDEL VORSTELLEN – DIE GEWINNER WERDEN AUF DER LGS GEEHRT.
Unter dem Motto „Lust am Wandel – Wie wollen wir leben?“ hat die Landesgartenschau Ellwangen zum Jahreswechsel 2024/2025 die Schülerinnen und Schüler der Ellwanger Schulen zu einem besonderen Kunstwettbewerb eingeladen. Ziel war es, die jungen Kreativen dazu anzuregen, sich künstlerisch mit den Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen.
Dabei waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Zeichnung, Ölbild, Skulptur oder digitale Kreation – die Kinder konnten frei entscheiden, in welcher Form sie ihre Ideen umsetzen. Wichtig war nur, dass die Arbeiten digital eingereicht wurden, denn die Werke sollen später auf großen Bannern das LGS-Gelände schmücken und Besucherinnen und Besucher inspirieren.
Am Ende des Schuljahres hatte jede Schule die Möglichkeit, bis zu fünf Arbeiten pro Altersstufe – Grundschule, Unter-, Mittel- und Oberstufe – einzureichen. Ein fachkundiges Kuratorium wählte dann im Herbst die besten Beiträge aus. Die Jury setzte sich aus den Kunstpädagoginnen Silke Schwab-Krüger, Amelie Jack und Leonie Wagner-Traub, der Grafikerin Christina Faber, der LGS-Vertreterin Susanne Frey sowie Oberbürgermeister Michael Dambacher zusammen. Für jede Altersstufe wurden ein erster, zweiter und dritter Platz vergeben.
Die Gewinner dürfen sich über Preisgelder freuen: 200 Euro für den ersten Platz, 100 Euro für den zweiten und 50 Euro für den dritten Platz. Die offizielle Preisübergabe findet während der Landesgartenschau statt – der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Mit dem Wettbewerb möchte die Landesgartenschau nicht nur kreative Köpfe fördern, sondern auch Impulse für ein bewusstes und zukunftsorientiertes Leben setzen – und das auf eine besonders bunte und inspirierende Art.
Den 1. Preis in der Grundschule haben die Klassen 2a und 2b der Klosterfeldschule mit ihrem Gemeinschaftswerk gewonnen, in der Unterstufe konnte Serafina Bees vom Peutinger Gymnasium mit ihrer farbenfrohen Interpretation der Aufgabe gewinnen. Sieger in der Mittelstufe wurde Steffen Geiger von der Eugen-Bolz-Realschule für sein Werk mit räumlicher Tiefe. Die Jury in der Oberstufe konnte Collien Wenk von St. Gertrudis mit ihrer sehr detailreichen Darstellung am meisten überzeugen.
Grundschule Platz 1 - Klasse 2 a+b Klosterfeldschule
Mittelstufe Platz 1 - Steffen Geiger Eugen-Bolz-Realschule
Oberstufe Platz 1 - Collien Wenk St. Gertrudis
Unterstufe Platz 1 - Serafina Bees Peutinger Gymnasium Tag der Energie am 12. August bietet Infomarkt, Fachvorträge und persönliche Gespräche mit regionalen Expertinnen und Experten.
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Artikel lesen2026|03 EINE GROSSANGELEGTE PFLANZAKTION BRINGT DIE LANDESGARTENSCHAU ELLWANGEN ZUM ERBLÜHEN.
Mit dem nahenden Start der Landesgartenschau nimmt das Gelände zunehmend Gestalt an – und derzeit herrscht dort Hochbetrieb im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem Schießwasen sind Gärtnerteams und zahlreiche ehrenamtliche Helfer im Dauereinsatz, um eine beeindruckende Pflanzaktion umzusetzen: Rund 40.000 Blumen und Pflanzen werden aktuell in die Erde gebracht. Besonders die aufwendig gestalteten Wechselflore stehen dabei im Fokus und verwandeln die Flächen schon jetzt in ein farbenfrohes Mosaik, das Besucherinnen und Besucher bald in voller Blüte begrüßen soll.
Der Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten liegt vor allem auf dem Frühjahrsflor, der dem Gelände schon in den kommenden Wochen ein erstes lebendiges Gesicht verleihen soll. „Wir bringen jetzt gezielt die Pflanzen für die erste Blühphase ein“, erklärt Melanie Hinderberger, Projektleiterin für Ausstellung und Betrieb der Landesgartenschau. Gleichzeitig werde jedoch bereits vorausschauend gearbeitet: Zwischen den saisonalen Blumen finden sich auch erste Stauden, die über den Sommer hinweg bestehen bleiben und bis in den Herbst hinein weiterentwickelt werden. Für den Frühjahrsflor setzt das Team unter anderem auf Stiefmütterchen, Bellis sowie klassische Frühlingsboten wie Narzissen und Tulpen, die schon bald für farbenfrohe Akzente sorgen sollen.
Wie Hinderberger weiter ausführt, stammen die Pflanzen aus regionaler Produktion: Insgesamt acht Produktionsgärtnereien aus der Umgebung haben die Gewächse eigens für die Landesgartenschau herangezogen. Die Planung des Wechselflors liegt dabei in den Händen des renommierten Büros Adam und Adam aus Hannover. Bereits im vergangenen Herbst hatte es zudem eine erste großangelegte Pflanzaktion gegeben: Rund 31.000 Blumenzwiebeln wurden damals – ebenfalls mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher – in die Erde gebracht und bilden nun die Grundlage für die kommende Blütenpracht.
Tickets für die Landesgartenschau Ellwangen, die vom 24. April bis 4. Oktober stattfindet, sind online unter www.ellwangen2026.de sowie in den Tourist-Informationen in Ellwangen, Aalen und Heidenheim erhältlich.
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Artikel lesen2026|02 MODERNER HOLZBAU ALS NACHHALTIGER TREFFPUNKT – BEGEGNUNGSORT; BÜHNE UND BLEIBENDER MEHRWERT FÜR DIE REGION.
Mit dem feierlichen Richtfest ist jüngst ein weiterer Meilenstein für die Landesgartenschau Ellwangen 2026 erreicht worden: Auf dem Schießwasen, in unmittelbarer Nähe zur Sparkassen-Heimattbühne, wächst der neue Ostalb-Pavillon sichtbar seiner Vollendung entgegen. Der zweigeschossige Bau in moderner Holzbauweise umfasst rund 300 Quadratmeter und ist konsequent auf eine vielseitige Nutzung ausgerichtet – als Ort der Information, der Unterhaltung und des Erlebens. Während der Gartenschau soll der Pavillon als lebendiger Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher dienen; im Anschluss wird das nachhaltige Gebäude nicht zurückgebaut, sondern als Erweiterung der Jagsttalschule Westhausen weitergenutzt.
Auf beiden Etagen eröffnet der Pavillon vielfältige Präsentationsmöglichkeiten: Neben der Kreisverwaltung erhalten auch Städte, Gemeinden sowie Unternehmen eine Plattform, die sich als Sponsoren an der Landesgartenschau beteiligen. Damit entsteht ein offenes Forum, das regionale Vielfalt, Innovationskraft und kommunales Engagement gleichermaßen sichtbar macht. In den ersten sechs Wochen der Gartenschau wird das Obergeschoss vom Aalener Experimente-Museum Explorhino bespielt, das mit interaktiven Mitmachstationen insbesondere junge Besucherinnen und Besucher für Naturwissenschaft und Technik begeistern möchte.
Landrat Dr. Joachim Bläse bezeichnet den Pavillon als „Hauptbeitrag des Landkreises zur Landesgartenschau“ und unterstreicht damit die besondere Bedeutung des Projekts. „Wir freuen uns sehr darauf, wenn es am 24. April endlich losgeht“, betonte Bläse. Für Ellwangen sei die Gartenschau eine große Chance: „Ellwangen wird die Stadt der beneidenswerten Bürger sein, denn wer Gastgeber einer Landesgartenschau sein darf, mit dem passiert etwas.“ Die Erfahrungen anderer Austragungsorte zeigten deutlich, wie viel Zuspruch und nachhaltige Impulse eine Landesgartenschau mit sich bringe. „Landesgartenschaustadt zu sein, verändert einen“, so Bläse – städtebaulich, wirtschaftlich und im Selbstverständnis der Bürgerschaft.
Bläse führte weiter aus, die Grundidee des Pavillons bestehe darin, sichtbar zu machen, wie sich der Landkreis und seine 42 Städte und Gemeinden auf der Landesgartenschau präsentierten. „Wir möchten aktiver Partner und nicht nur Zuschauer der Landesgartenschau sein“, betonte Bläse. Die Ostalb verstehe sich als starke Wirtschaftsregion; entsprechend sei der Anspruch gewesen, mit dem Pavillon ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit, Kreativität und Innovationskraft zu setzen. Neben den wechselnden Ausstellungsbeiträgen werde das Gebäude zudem an 164 Tagen mit Veranstaltungen bespielt – von Fachvorträgen über kulturelle Angebote bis hin zu Mitmachformaten.
Auch Ellwangens Bürgermeister Volker Grab würdigte das Richtfest als bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zur Landesgartenschau. Mit dem Ostalb-Pavillon sei ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht, betonte Grab. Das Gebäude stehe beispielhaft für Nachhaltigkeit und Regionalität – sowohl in seiner Bauweise als auch in seiner inhaltlichen Ausrichtung. „Ich bin sicher, dass das eines der Highlights der Landesgartenschau wird“, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.
Ein besonderes Highlight mit Symbolkraft kehrt ebenfalls zurück: die Ostalbtafel, die bereits 2014 bei der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd für große Aufmerksamkeit sorgte. Vor dem Ostalb-Pavillon werden erneut 42 individuell gestaltete Stühle aus allen Kommunen des Ostalbkreises aufgestellt – ein farbenfrohes und kreatives Zeichen für die Vielfalt und den Zusammenhalt der Region. An einer 25 Meter langen Holztafel sollen Landratsamt, Städte und Gemeinden gemeinsam mit ihren Vereinen regelmäßig zum „Ostalbvesper“ einladen und so Begegnung, Austausch und regionale Identität erlebbar machen.
Feiern das Richtfest gemeinsam: LGS-Geschäftsführer Nils Degen, Landrat Dr. Joachim Bläse, Ingbert Binz, Geschäftsführer von Holzbau Binz, Karl Kurz, Dezernatsleiter Finanzen, Schulen, Verkehrsinfrastruktur, und Bürgermeister Volker Grab (von links).
Richtspruch für den Ostalb-Pavillon.
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Kunst, Natur und jede Menge Kreativität treffen sich am Freitag, 21. August, im Stadtpark auf dem Landesgartenschau-Gelände: Von 10 bis 16 Uhr lädt die LGS hier zur großen Open-Air-Ausstellung der Hobbykünstler ein. Unter dem Titel „Da blüht Dir was! – Flora, Farbe, Fauna“ präsentieren kreative Köpfe ihre Arbeiten inmitten des sommerlichen Grüns. Wer selbst Teil der Ausstellung werden möchte, kann sich vom 12. Januar bis 28. Februar bewerben; das Bewerbungsformular steht ab hier zum Download bereit.
Im Rahmen der Kunstmesse erhalten Künstlerinnen und Künstler aus Ellwangen und dem Virngrund die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren, mit kunstinteressierten Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und ihre Werke auf Wunsch auch zu verkaufen. Zugelassen sind bis zu drei Arbeiten pro Person, die sich thematisch an „Flora, Farbe, Fauna“ orientieren müssen. Erlaubt sind ausschließlich zweidimensionale Werke aus Malerei, Grafik und Fotografie, mit einem Maximalformat von 100 x 100 Zentimetern. Farbigkeit ist dabei kein Muss – entscheidend ist der inhaltliche Bezug zum Thema. Teilnehmen können Kunstschaffende aus Ellwangen einschließlich der Teilorte sowie aus Neuler, Jagstzell, Stödtlen, Rosenberg, Adelmannsfelden und Rainau.
Die Bewerbung ist ausschließlich auf dem Postweg möglich. Das ausgefüllte Formular ist gemeinsam mit bis zu drei in DIN A4 ausgedruckten Abbildungen der eingereichten Werke an das Büro der Landesgartenschau in der Badgasse 5 in 73479 Ellwangen zu senden. Aus allen Einsendungen wählt eine fachkundige Jury insgesamt 30 Künstlerinnen und Künstler aus, die ihre Arbeiten am 21. August präsentieren dürfen. Alle Bewerber werden per E-Mail über Zu- oder Absage informiert. Sollte das Wetter am Veranstaltungstag nicht mitspielen, ist eine Ausweichmöglichkeit in Innenräumen vorgesehen.
Am 21. August haben Hobbykünstler die Möglichkeit, ihre Werke auf der Landesgartenschau auszustellen. Foto: Brauchle Tag der Energie am 12. August bietet Infomarkt, Fachvorträge und persönliche Gespräche mit regionalen Expertinnen und Experten.
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