2026|02 MODERNER HOLZBAU ALS NACHHALTIGER TREFFPUNKT – BEGEGNUNGSORT; BÜHNE UND BLEIBENDER MEHRWERT FÜR DIE REGION.
Mit dem feierlichen Richtfest ist jüngst ein weiterer Meilenstein für die Landesgartenschau Ellwangen 2026 erreicht worden: Auf dem Schießwasen, in unmittelbarer Nähe zur Sparkassen-Heimattbühne, wächst der neue Ostalb-Pavillon sichtbar seiner Vollendung entgegen. Der zweigeschossige Bau in moderner Holzbauweise umfasst rund 300 Quadratmeter und ist konsequent auf eine vielseitige Nutzung ausgerichtet – als Ort der Information, der Unterhaltung und des Erlebens. Während der Gartenschau soll der Pavillon als lebendiger Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher dienen; im Anschluss wird das nachhaltige Gebäude nicht zurückgebaut, sondern als Erweiterung der Jagsttalschule Westhausen weitergenutzt.
Auf beiden Etagen eröffnet der Pavillon vielfältige Präsentationsmöglichkeiten: Neben der Kreisverwaltung erhalten auch Städte, Gemeinden sowie Unternehmen eine Plattform, die sich als Sponsoren an der Landesgartenschau beteiligen. Damit entsteht ein offenes Forum, das regionale Vielfalt, Innovationskraft und kommunales Engagement gleichermaßen sichtbar macht. In den ersten sechs Wochen der Gartenschau wird das Obergeschoss vom Aalener Experimente-Museum Explorhino bespielt, das mit interaktiven Mitmachstationen insbesondere junge Besucherinnen und Besucher für Naturwissenschaft und Technik begeistern möchte.
Landrat Dr. Joachim Bläse bezeichnet den Pavillon als „Hauptbeitrag des Landkreises zur Landesgartenschau“ und unterstreicht damit die besondere Bedeutung des Projekts. „Wir freuen uns sehr darauf, wenn es am 24. April endlich losgeht“, betonte Bläse. Für Ellwangen sei die Gartenschau eine große Chance: „Ellwangen wird die Stadt der beneidenswerten Bürger sein, denn wer Gastgeber einer Landesgartenschau sein darf, mit dem passiert etwas.“ Die Erfahrungen anderer Austragungsorte zeigten deutlich, wie viel Zuspruch und nachhaltige Impulse eine Landesgartenschau mit sich bringe. „Landesgartenschaustadt zu sein, verändert einen“, so Bläse – städtebaulich, wirtschaftlich und im Selbstverständnis der Bürgerschaft.
Bläse führte weiter aus, die Grundidee des Pavillons bestehe darin, sichtbar zu machen, wie sich der Landkreis und seine 42 Städte und Gemeinden auf der Landesgartenschau präsentierten. „Wir möchten aktiver Partner und nicht nur Zuschauer der Landesgartenschau sein“, betonte Bläse. Die Ostalb verstehe sich als starke Wirtschaftsregion; entsprechend sei der Anspruch gewesen, mit dem Pavillon ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit, Kreativität und Innovationskraft zu setzen. Neben den wechselnden Ausstellungsbeiträgen werde das Gebäude zudem an 164 Tagen mit Veranstaltungen bespielt – von Fachvorträgen über kulturelle Angebote bis hin zu Mitmachformaten.
Auch Ellwangens Bürgermeister Volker Grab würdigte das Richtfest als bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zur Landesgartenschau. Mit dem Ostalb-Pavillon sei ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht, betonte Grab. Das Gebäude stehe beispielhaft für Nachhaltigkeit und Regionalität – sowohl in seiner Bauweise als auch in seiner inhaltlichen Ausrichtung. „Ich bin sicher, dass das eines der Highlights der Landesgartenschau wird“, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.
Ein besonderes Highlight mit Symbolkraft kehrt ebenfalls zurück: die Ostalbtafel, die bereits 2014 bei der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd für große Aufmerksamkeit sorgte. Vor dem Ostalb-Pavillon werden erneut 42 individuell gestaltete Stühle aus allen Kommunen des Ostalbkreises aufgestellt – ein farbenfrohes und kreatives Zeichen für die Vielfalt und den Zusammenhalt der Region. An einer 25 Meter langen Holztafel sollen Landratsamt, Städte und Gemeinden gemeinsam mit ihren Vereinen regelmäßig zum „Ostalbvesper“ einladen und so Begegnung, Austausch und regionale Identität erlebbar machen.
Feiern das Richtfest gemeinsam: LGS-Geschäftsführer Nils Degen, Landrat Dr. Joachim Bläse, Ingbert Binz, Geschäftsführer von Holzbau Binz, Karl Kurz, Dezernatsleiter Finanzen, Schulen, Verkehrsinfrastruktur, und Bürgermeister Volker Grab (von links).
Richtspruch für den Ostalb-Pavillon.
Der Pavillon wird ein Highlight auf der Landesgartenschau. Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Artikel lesen2026|01 HOBBY-KÜNSTLER AUS ELLWANGEN UND DEM VIRNGRUND STELLEN IHRE WERKE AM 21. AUGUST IM STADTPARK AUS.
Kunst, Natur und jede Menge Kreativität treffen sich am Freitag, 21. August, im Stadtpark auf dem Landesgartenschau-Gelände: Von 10 bis 16 Uhr lädt die LGS hier zur großen Open-Air-Ausstellung der Hobbykünstler ein. Unter dem Titel „Da blüht Dir was! – Flora, Farbe, Fauna“ präsentieren kreative Köpfe ihre Arbeiten inmitten des sommerlichen Grüns. Wer selbst Teil der Ausstellung werden möchte, kann sich vom 12. Januar bis 28. Februar bewerben; das Bewerbungsformular steht ab hier zum Download bereit.
Im Rahmen der Kunstmesse erhalten Künstlerinnen und Künstler aus Ellwangen und dem Virngrund die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren, mit kunstinteressierten Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und ihre Werke auf Wunsch auch zu verkaufen. Zugelassen sind bis zu drei Arbeiten pro Person, die sich thematisch an „Flora, Farbe, Fauna“ orientieren müssen. Erlaubt sind ausschließlich zweidimensionale Werke aus Malerei, Grafik und Fotografie, mit einem Maximalformat von 100 x 100 Zentimetern. Farbigkeit ist dabei kein Muss – entscheidend ist der inhaltliche Bezug zum Thema. Teilnehmen können Kunstschaffende aus Ellwangen einschließlich der Teilorte sowie aus Neuler, Jagstzell, Stödtlen, Rosenberg, Adelmannsfelden und Rainau.
Die Bewerbung ist ausschließlich auf dem Postweg möglich. Das ausgefüllte Formular ist gemeinsam mit bis zu drei in DIN A4 ausgedruckten Abbildungen der eingereichten Werke an das Büro der Landesgartenschau in der Badgasse 5 in 73479 Ellwangen zu senden. Aus allen Einsendungen wählt eine fachkundige Jury insgesamt 30 Künstlerinnen und Künstler aus, die ihre Arbeiten am 21. August präsentieren dürfen. Alle Bewerber werden per E-Mail über Zu- oder Absage informiert. Sollte das Wetter am Veranstaltungstag nicht mitspielen, ist eine Ausweichmöglichkeit in Innenräumen vorgesehen.
Am 21. August haben Hobbykünstler die Möglichkeit, ihre Werke auf der Landesgartenschau auszustellen. Foto: Brauchle Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Artikel lesen2025|12 DIE SIEBEN METER GROSSE GAIA-INSTALLATION WIRD ZU EINEM EINDRUCKSVOLLEN HÖHEPUNKT DER LANDESGARTENSCHAU UND LÄSST BESUCHER DIE ZERBRECHLICHKEIT UNSERES PLANETEN ERLEBEN.
Wer die Evangelische Stadtkirche in Ellwangen im kommenden Frühjahr betritt, wird sich unweigerlich in den Bann eines schwebenden Planeten ziehen lassen: GAIA, das international gefeierte Kunstwerk des britischen Installationskünstlers Luke Jerram. Vom 8. Mai bis 19. Juni verwandelt die überdimensionale, detailgetreue Abbildung der Erde das Kirchenschiff in einen atmosphärischen Erfahrungsraum, der zugleich zum Staunen, Innehalten und Reflektieren einlädt. Obwohl die Installation räumlich außerhalb des eigentlichen Ausstellungsgeländes liegt, ist sie offizieller Bestandteil der Landesgartenschau Ellwangen 2026 – ein bewusst gesetztes kulturelles Ausrufezeichen, das die Stadt weit über das Gelände hinaus in ein Gesamterlebnis einbindet.
Die GAIA – benannt nach der griechischen Urmutter der Erde – zeigt unseren Planeten anhand hochauflösender NASA-Satellitendaten in einer beeindruckenden Dimension: Würde sie im tatsächlichen Maßstab hängen, entspräche jeder Zentimeter der Kugel etwa 18 Kilometern Erdoberfläche. Beleuchtet von innen, entfaltet die schwebende Erde einen fast transzendenten Charakter, der in der historischen Kirche einen besonders intensiven Kontrast erzeugt. Weltweit hat Jerrams Installation bereits Millionen Besucher berührt; in Ellwangen öffnet sie nun ein Fenster auf die Fragilität und Schönheit unseres Planeten – und damit auf eine der drängendsten Fragen unserer Zeit.
Mit einem Durchmesser von sieben Metern wird die GAIA den Kirchenraum weit stärker prägen, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Pfarrer Martin Schuster sagt, er freue sich „außerordentlich darauf, dass dieses beeindruckende Kunstwerk für mehrere Wochen mitten im Gottesdienstraum hängen wird“. Für die Kirchengemeinde sei dies ein spannendes Ereignis. Schuster betont, er sei besonders gespannt, wie sich die Ausstrahlung des Raumes auf die Besucher verändern werde und welchen Eindruck die GAIA während der Gottesdienste hinterlasse. Um dem schwebenden Planeten genügend Raum zu geben, wird der Altar ein Stück nach hinten verlegt – eine bewusste Entscheidung, damit die Gemeinde während der liturgischen Feier einen freien Blick auf die Installation hat. Die GAIA sei ein markantes Element, erklärt Schuster, „das man nicht im Rücken haben sollte“.
Schuster berichtet, dass die Stadtkirche eine lichte Höhe von rund 20 Metern hat und die GAIA in etwa dreieinhalb Metern über dem Fußboden aufgehängt wird. Tatsächlich hat es in der Stadtkirche schon einmal eine Installation gegeben, die den Raum ähnlich intensiv beanspruchte: ein zehn Meter langes Flüchtlingsboot, das damals als drastisches Symbol globaler Fluchtbewegungen unter dem Kirchenschiff hing. Dieses Boot und die damit verbundene Tragödie hätten den Raum und die Wahrnehmung der Menschen spürbar verändert, erinnert sich Schuster. Von der GAIA verspreche er sich eine vergleichbare Wirkung, nur in einer anderen emotionalen Tonlage. Er hoffe, dass die Besucher eine „existenzielle, zutiefst emotionale Berührung“ erfahren – angesichts eines wunderschönen Planeten, der zugleich in all seiner Zerbrechlichkeit vor ihnen schwebt.
Flankiert wird die GAIA von einer Vielzahl begleitender Veranstaltungen, die das Erlebnis rund um die Installation vertiefen sollen. Dazu gehören musikalische Darbietungen ebenso wie thematische Vorträge – unter anderem vom bekannten TV-Meteorologen Sven Plöger (11. Mai), der einen „fesselnden Blick auf die Zusammenhänge zwischen Klima, Mensch und Planet“ geben wird. Weil die GAIA offizieller Bestandteil des Landesgartenschau-Programms ist, benötigen Besucher für den Zugang zur Stadtkirche und zu den Veranstaltungen eine Dauerkarte oder eine gültige Tageskarte. Die regulären Gottesdienste in diesem Zeitraum, betont Schuster, seien jedoch weiterhin kostenfrei zugänglich; sogar einige Trauungen werden vor der schwebenden Erde gefeiert.
Für die Landesgartenschau-Kuratorin Susanne Frey fügt sich die GAIA ideal in das übergeordnete Motto „Wie wollen wir leben?“ ein. Man wolle, so erklärt sie, das Verhältnis des Menschen zur Erde „nicht nur intellektuell, sondern sinnlich und unmittelbar erfahrbar machen“. Besonders die Auswahl der Konzerte sei bewusst auf dieses Ziel abgestimmt worden; für Frey sind das „außerordentlich passende Formate“, die die Wirkung der Installation noch vertiefen. Als Beispiele nennt sie das Programm „Von Himmel und Erde“ von Jeremias Schwarzer, Maxine Troglauer, Vincent Stange und dem Jungen Kammerchor Ostwürttemberg sowie Haydns „Schöpfung“, die vom Ellwanger Oratorienchor aufgeführt wird. Das, so ist Frey überzeugt, werde für das Publikum zu besonderen Momenten führen. Ergänzt wird das Angebot durch spezielle Formate für Kinder, die den jungen Besuchern einen spielerischen Zugang zur Perspektive auf den Planeten eröffnen sollen.
Wie Frey berichtet, erhält die Stadtkirche während der Ausstellungswochen eine spezielle blaue Beleuchtung, die den Eindruck der schwebenden Erde atmosphärisch verstärken soll. Zudem könne die GAIA an allen Wochenenden freitags und samstags bis 22 Uhr besucht werden – ein Angebot, das laut Frey „ganz bewusst geschaffen wurde, um die Installation auch in der besonderen Abendstimmung erleben zu können“. Unter der GAIA werde es keine Bestuhlung geben, damit sich Besucher frei bewegen und den Eindruck aus verschiedenen Perspektiven aufnehmen können. In Zusammenarbeit mit dem Ellwanger Einrichtungshaus Abele Ambiente wird ein dunkelblauer Teppich von sechs Metern Durchmesser unter der Installation ausgelegt, der dazu einlädt, sich unter die Weltkugel zu setzen oder zu legen. Dieser Teppich werde, so sagt Frey, „größtenteils von der Firma Abele gesponsert“. Dadurch entstehe ein stimmiger Rahmen, der die Raumwirkung zusätzlich unterstreiche.
Die Idee, die GAIA nach Ellwangen zu holen, geht ursprünglich auf Gabriele Seitz, Vorstandsvorsitzende der EurA AG, zurück. Diese Anregung griff Stefan Powolny, Geschäftsführer der Landesgartenschau und der Ellwanger Stadtwerke, begeistert auf. So wurde die Finanzierung der Installation schließlich zu einem offiziellen Sponsoringbeitrag der Stadtwerke für die Landesgartenschau. Powolny erklärt, er freue sich sehr, dass Gabriele Seitz „diese wunderbare Idee hatte“, und er sei stolz, dass die Stadtwerke den Besuchern der Landesgartenschau „ein so beeindruckendes Ereignis präsentieren können“.
Die GAIA ist in Partnerschaft mit dem Natural Environment Research Council (NERC), Bluedot Festival und der UK Association for Science and Discovery Centres kreiert worden – mit den unterstützenden Partnern Culture Liverpool und Liverpool Cathedral.
Das gesamte Rahmenprogramm zur GAIA sowie Tickets für die Landesgartenschau findet man im Internet auf www.ellwangen2026.de.
Die Gaia in Nova Gorica, Slovenia, 2025. Foto: R.o.R Festival & Ana Rojc
Die beeindruckende GAIA-Installation wird vom 8. Mai bis 19. Juni zu Gast in der Evangelischen Stadtkirche sein. Foto: GDIF & Southall Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Artikel lesen2025|11 MIT DER SPENDENSUMME IN HÖHE VON KNAPP 70.000 EURO SOLL EIN NATURERLEBNIS- UND WALDLEHRPFAD GEBAUT WERDEN.
Die Landesgartenschau (LGS) Ellwangen 2026 bekommt ein besonderes Angebot für junge Besucherinnen und Besucher: Ein Naturerlebnis- und Waldlehrpfad soll im kommenden Jahr zu den zentralen Attraktionen für Kinder gehören. Realisiert werden kann das Projekt auch dank der Unterstützung zahlreicher Serviceclubs aus der Region, die mit großzügigen Spenden maßgeblich zur Umsetzung beitragen.
Der Themenweg widmet sich vor allem dem Natur- und Waldwandel – einem Schwerpunkt, der nach Einschätzung von LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny nicht nur pädagogisch wertvoll ist, sondern auch hervorragend zum gesellschaftlichen Engagement der beteiligten Serviceclubs passt. Ziel ist es, Kindern spielerisch zu vermitteln, wie sich Natur und Wald im Zuge ökologischer Veränderungen entwickeln und welche Bedeutung ein bewusster Umgang mit der Umwelt hat.
„Mit dem neuen Lehrpfad setzt die LGS Ellwangen ein klares Signal für Umweltbildung und regionale Zusammenarbeit – und schafft zugleich einen Ort, an dem junge Menschen Natur auf anschauliche Weise entdecken können“, sagt Powolny.
Die Idee für den Naturerlebnis- und Waldlehrpfad stammt von Powolny und Landrat a.D. Klaus Pavel – beide aktive Rotarier. Bereits früh hatten die regionalen Serviceclubs nach einer sinnvollen Möglichkeit gesucht, die Landesgartenschau zu unterstützen. Der geplante Themenweg bot dafür den passenden Ansatz.
Mit vereinten Kräften stellten die Clubs schließlich eine beeindruckende Summe bereit: Knapp 70.000 Euro kamen durch Spenden zusammen. Zusätzlich wird das Projekt über das Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes Baden-Württemberg gefördert.
Dank dieser breiten Unterstützung kann nach den Worten von Powolny ein weiteres prägnantes Highlight im naturnahen Bereich der Landesgartenschau entstehen – ein Angebot, das Bildung, Naturerlebnis und regionale Verbundenheit auf besondere Weise verbindet.
Der Naturerlebnis- und Waldlehrpfad ist als dauerhaftes Angebot konzipiert und soll die Besucherinnen und Besucher auch über die Zeit der Landesgartenschau hinaus begleiten. Entlang des Weges entstehen mehrere Stationen mit naturkundlichen Schwerpunkten – etwa „Biber“, „Froschwiese“ oder „Jagstufer“. Für jede Station steht einer der Serviceclubs, die gespendet haben, Pate.
Gespendet haben die Rotary Clubs Aalen-Heidenheim, Ellwangen und Aalen-Limes, die Rotarische Familie Schwäbisch Gmünd, die Lions Clubs Schwäbisch Gmünd-Aalen-Ellwangen und Ostalb-Ipf, der Soroptimist International Club Ellwangen/Jagst sowie der Round Table 192 Ellwangen. Gemeinsam schaffen sie die Grundlage für einen Lehrpfad, der Naturwissen vermittelt und zugleich ein dauerhaftes Zeichen regionaler Verbundenheit setzt.
Umgesetzt wird der Pfad von der Arbor GbR aus Schwäbisch Gmünd, einem Büro mit Erfahrung im Bereich Naturpädagogik und Landschaftsgestaltung.
Mitglieder der Serviceclubs besuchen das LGS-Gelände. Foto: Betzold Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Artikel lesen2025|10 DER HOBBY-KÜNSTLERTAG „HIER BLÜHT IHNEN WAS“ FINDET AM 21. AUGUST IM LGS-STADTPARK STATT. DIE BEWERBUNGSPHASE STARTET IM JANUAR.
Die Kunst hat einen bedeutenden Stellenwert auf der Landesgartenschau (LGS) in Ellwangen. Um die Bandbreite und das Schaffen lokaler Künstler entsprechend zu würdigen und zu präsentieren, findet am Freitag, 21. August 2026, von 10 bis 16 Uhr im Stadtpark auf dem LGS-Gelände ein Hobby-Künstlertag unter dem Motto „Hier blüht Ihnen was“ statt. Im Rahmen dieser Kunstmesse haben Künstler aus Ellwangen und dem Virngrund die Möglichkeit, bis zu drei Werke auszustellen, mit kunstinteressierten Besuchern in den Dialog zu treten und auf Wunsch ihre Bilder auch zu verkaufen. Bewerbungen für den Hobby-Künstlertag können vom 12. Januar bis 28. Februar 2026 abgegeben werden.
Das Überthema für die Veranstaltung, an dem auch professionelle Künstler teilnehmen können, lautet „Farbe – Flora – Fauna“. „An das Thema müssen sich alle Künstler halten“, sagt der bekannte Ellwanger Künstler und Kunstpädagoge Ulrich Brauchle, der den Künstlertag ebenso wie den Skulpturenpfad an der Jagst mitinitiiert hat. „Bei den Werken kann es sich um Malerei, Zeichnung, Druck oder Grafik handeln. Fotos und plastische Arbeiten sind nicht zugelassen. Die Bilder brauchen nicht unbedingt bunt sein, müssen aber das vorgegebene Thema aufgreifen.“ Die Veranstaltung richtet sich an Kunstschaffende aus Ellwangen inklusive der Teilorte, Neuler, Jagstzell, Stödtlen, Rosenberg, Adelmannsfelden und Rainau. Die Bilder dürfen eine maximale Größe von 100 auf 100 Zentimeter haben. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Es können somit auch Schüler teilnehmen.
Bewerben kann man sich ab 12. Januar ausschließlich per Post. Ab Dezember wird ein Formblatt im Download-Bereich auf www.ellwangen2026.de bereitliegen. Das ausgefüllte Formular muss dann zusammen mit den bis zu drei in DIN-A4 ausgedruckten Kunstwerken an das Büro der Landesgartenschau (Badgasse 5, 73479 Ellwangen) geschickt werden. Aus allen Zusendungen wählt eine fachkundige Jury insgesamt 30 Künstler aus, die ihre Werke am 21. August ausstellen dürfen. Sämtliche Bewerber werden per Mail darüber benachrichtigt, ob sie zugelassen oder abgelehnt wurden.
Während des Hobby-Künstlertags können die Werke dann auf selbst mitgebrachten Staffeleien der Öffentlichkeit wie auf einer Kunstmesse präsentiert werden. „Ob die Künstler ihre Werke verkaufen möchten, bleibt ihnen überlassen. Es wäre jedoch wünschenswert“, erläutert Ulrich Brauchle.
Sollte das Wetter am 21. August nicht mitspielen, wird eine Alternative im Innenbereich angeboten.
Für den Hobby-Künstlertag können sich Künstler jeden Alters bewerben. Foto: Brauchle Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Artikel lesen2025|10 KURATOREN-TRIO ENTWICKELT FÜR DIE LANDESGARTENSCHAU EINE OPEN-AIR-KUNSTGALERIE SOWIE EINEN KUNSTRAUM. SPOSNOREN FÜR SKULPTUREN GESUCHT.
Die Kunst soll auf der Landesgartenschau (LGS) in Ellwangen einen wichtigen Platz einnehmen. Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und Ausstellungen werden auch klassische Kunstrichtungen, wie Bildhauerei und Malerei, mit in das umfangreiche Programm einfließen. Vom Brückenpark aus entsteht derzeit ein rund 500 Meter langer Skulpturenpfad direkt an der Jagst, der Besucherinnen und Besuchern etwas abseits des Trubels die Arbeit ausschließlich professioneller Künstler nahebringen soll. Kuratiert wird der Pfad von einem Dreierteam: Dem bekannten Ellwanger Künstler und Kunstpädagoge Ulrich Brauchle, Ines Mangold-Walter, Sachgebietsleiterin Kunst und Kultur im Landratsamt, sowie Dr. Anselm Grupp, Kulturamtsleiter bei der Stadt Ellwangen.
24 Arbeiten von insgesamt 14 Künstlerinnen und Künstlern werden auf dem Skulpturenpfad zu sehen sein. Aufgestellt werden die Werke zwar erst im kommenden Jahr, die Fundamente sind jedoch bereits gesetzt. Sie sind eine Spende des Ellwanger Bauunternehmens Hans Fuchs.
Ulrich Brauchle ist es ein wichtiges Anliegen, klassische künstlerische Arbeiten in das Programm der LGS zu integrieren. Er habe intensiv darüber nachgedacht, wie man die Kunst in die Landesgartenschau bestmöglich einbinden könne, sagt Brauchle. In Abstimmung mit Marianne Mommsen von relais Landschaftsarchitekten aus Berlin, die das Ellwanger LGS-Gelände entworfen haben, kristallisierte sich bald eine mögliche Lösung heraus: Die Kunst sollte demnach nicht auf dem Gelände verteilt, sondern komprimiert in Form eines etwa 500 Meter langen Wegs gezeigt werden. „Mit diesem Ergebnis sind wir sehr glücklich“, sagt LGS-Kuratorin Susanne Frey. „Wir haben mit dem Pfad die Möglichkeit, einen etwas ruhigeren Ort für kunstinteressierte Besucher zu schaffen, und die gezeigten Skulpturen treten miteinander und mit der umgebenden Natur in einen Dialog.“
Für Ulrich Brauchle wird der Weg den Charakter einer Open-Air-Kunstgalerie bekommen. Gezeigt werden Arbeiten unter anderem aus Bronze, Stein, Holz und Stahl. Der Skulpturenpfad sei mit keiner anderen Ausstellung in der Region vergleichbar, betont Brauchle. Für klassische Künstler werde es im Gegensatz zu Performance-Künstlern immer schwieriger, ihre Werke auch entsprechend auszustellen. „Klassische Kunst hat oft das Nachsehen“, sagt er.
Besonders wichtig war dem Kuratoren-Trio, das auf dem Pfad nur Werke von professionell arbeitenden Künstlern gezeigt werden. „Es handelt sich ausschließlich um Arbeiten von Menschen, die ihre Kunst von der Pike auf erlernt haben“, bestätigt Ines Mangold-Walter. Der Pfad sei konzeptionell gut durchdacht, sodass sich jede Arbeit voll entfalten könne. Die 14 Künstler kommen alle aus einem Umkreis von 100 Kilometern, manche zeigen nur eine Arbeit, manche sogar vier. Da direkt an den Pfad ein Industriegebiet grenzt, soll ein entsprechender Sichtschutz die Skulpturen ein wenig abgrenzen. Dafür lasse man ein großes Banner von dem Grafiker Nikolaus Cinetto entwerfen, erklärt Anselm Grupp. Auf dem Banner sollen verschiedene Natur-, Mini- und Makroformen gezeigt werden. Zwischen den Skulpturen laden Sitzbänke zum Verweilen ein.
Bis auf eine sind sämtliche Arbeiten nur ausgeliehen, Ulrich Brauchle hofft jedoch, dass sich Sponsoren finden, die die Skulpturen ankaufen und der Stadt stiften, damit der Pfad zumindest anteilig erhalten bleiben kann. „Die Arbeiten sind preislich sehr interessant“, versichert er. „Jedes Werk wurde so ausgewählt, dass es theoretisch dauerhaft hierbleiben kann.“
Neben dem Skulpturenpfad kümmert sich das Trio zudem um den sogenannten KunstRaum, einen zum Atelier umgebauten Container, in dem insgesamt 24 wöchentlich wechselnde Künstler vor Ort sein und auch arbeiten werden. Regelmäßig mittwochs von 17 bis 18 Uhr soll es hier ein Beiprogramm geben, zum Beispiel eine Gesprächsrunde oder ein kleines Konzert. Der Kunstraum ist der Beitrag des Landkreises zum Thema Kunst.
Am 28. August soll im Stadtpark außerdem von 10 bis 16 Uhr ein Tag für Hobbykünstler stattfinden. 40 Künstler werden ausgewählt, im Rahmen einer kleinen Messe ihre Arbeiten, hauptsächlich Malerei, zu zeigen.
Freuen sich auf den Skulpturenpark auf dem LGS-Gelände: Ulrich Brauchle, Ines Mangold-Walter, Susanne Frey und Anselm Grupp (von links). Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Artikel lesen2025|08 GARTENBAUER MIKE ADRIAANS SCHAFFT IN SEINEM LGS-SCHAUGARTEN EINE NATURNAHE OASE. WARUM SOGAR EIN SEGELBOOT IN DAS ARRANGEMENT INTEGRIERT IST.
Noch gibt es viel zu tun auf dem Gelände der Landesgartenschau in Ellwangen. Auch in den Schaugärten des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg bei Rotenbach müssen noch unzählige Handgriffe erfolgen, bis hier ab 24. April 2026 insgesamt acht prächtige und individuelle Gartenlandschaften erblühen können. Mike Adriaans hat schon früh begonnen, seine „Parzelle“ zu gestalten. Der Garten- und Landschaftsbauer aus Aalen hat ein abwechslungsreiches Arrangement mit zahlreichen maritimen, baulichen und floralen Elementen geschaffen, das nostalgisch und ein bisschen träumerisch anmutet und den Besuchern verschiedene Perspektiven auf die Landesgartenschau, die Stadt Ellwangen und natürlich das Thema Gartengestaltung eröffnen soll.
„Ellwangen an die Jagst“ ist einer der wichtigsten Leitgedanken, der sich von Beginn der Planungen an durch die Landesgartenschau zieht. Denn durch die umfangreiche Renaturierung fließt der Fluss nun wieder in natürlichen Mäandern und kann nach Jahrzehnten endlich wieder von den Menschen erreicht werden. Da auch die Schaugärten in unmittelbarer Nähe der Jagst verortet sind, wollte auch Mike Adriaans diese Idee in sein Konzept mit einfließen lassen.
Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, die alle ihre eigenen Ideen in den Schaugarten eingebracht haben, legte Adriaans zum Beispiel ein kleines Biotop mit Wasser- und Sumpfpflanzen an. Dieses Gewässer soll übrigens auch der Erfrischung der Gartenschaubesucher dienen, denn der Garten- und Landschaftsbauer versenkte zwei Loungesessel aus Holz darin. „Zur Abkühlung“, bestätigt Adriaans. „Hier kann man ganz bequem im kühlen Wasser sitzen und ein Getränk genießen.“
Flankiert wird das Biotop durch ein kleines historisches Segelboot, dem der Gartenprofi zunächst eine ganz andere Verwendung zugedacht hatte. „Ich habe das Boot schon vor Jahren gekauft, wollte es eigentlich herrichten und meine Freizeit darauf verbringen“, betont er. Doch Adriaans ist vielbeschäftigt, fand einfach nie richtig Zeit, sich dem Kleinod zu widmen. So stand es jahrelang ungenutzt auf einem Trailer herum.
Bis jetzt, denn im Rahmen der Planungen für den Schaugarten ereilte den 62-Jährigen der Geistesblitz, das Boot in sein Gartenstück zu integrieren und damit einige spezielle Perspektivwechsel zu schaffen. Dieses Gestaltungelement soll die Botschaft vermitteln: „Mein langgehegter Traum, mit meinem Segelboot in die Welt zu segeln, ist jetzt an der Jagst gestrandet.“ Vom Wasser aus ergebe sich schließlich eine ganz neue Perspektive aufs Land als andersherum, sagt der Gartenbauchtechniker. Es sei für ihn eine große und emotionale Sache, dieses Boot jetzt im Garten zu haben. „Wenn ich die Dinge verwende, die mich berühren, dann fühle ich mich glücklich.“ Der Anlegesteg am Boot soll zudem die Gedanken Aufbruch und Rückkehr in den Heimathafen veranschaulichen.
Den Grundgedanken, persönliche, alte und historische Dinge in seine Gestaltung einzubauen, hat der Aalener in vielen weiteren Details umgesetzt. Sein Segelboot hat nämlich auch ein kleines Bootshaus bekommen, das ebenfalls voll mit geschichtsträchtigen Elementen ist: Die Türen und Fenster stammen aus dem bereits abgerissenen Gasthof Adler aus Essingen, die Holzdielen aus der früheren Aalener Kultdiskothek „Bottich“. Die alten Türknäufe hat der 62-Jährige vor rund 40 Jahren in England auf einem Trödelmarkt erworben und seitdem eingelagert. „Jetzt haben sie eine neue Verwendung bekommen. Ich mag es, Dinge zu verwenden, die schon einmal gelebt haben“, erläutert Adriaans.
Das Bootshaus, von dessen Dachterrasse man einen wunderbaren Blick auf die LGS und die Ellwanger Altstadt hat, soll bis zum Start der Landesgartenschau noch mit allerlei Interieur ausgestattet werden. Ein altes Klavier, ebenfalls aus dem Gasthaus Adler, zum Beispiel. Dann könne man hier im Garten kleine Musiksessions abhalten, freut sich der Gartenbautechniker.
Individuell und ungewöhnlich zeigt sich auch die Bepflanzung der Parzelle, die natürlich noch nicht abgeschlossen ist. Adriaans hat sich unter anderem für mehrstämmige Lagerstroemien, den sogenannten Flieder des Südens, sowie zwei Seidenakazien als Schatten- und Klimabäume, die zudem die räumliche Struktur des Gartens unterstützen, entschieden.
Obwohl sie schon ordentlich vorgelegt haben, werden Mike Adriaans und sein Team noch viele Male nach Ellwangen kommen, um ihren Garten fertigzustellen. „Ohne meine Mitarbeiter und ihre kreativen Ideen hätte es diesen Schaugarten in dieser Form sicherlich nicht gegeben. Alle haben sich bei Gestaltung und Umsetzung richtig ins Zeug gelegt“, so Adriaans. Für den Garten- und Landschaftsbaubetrieb ist es der erste Einsatz auf einer Gartenschau.
Die insgesamt acht Schaugärten der Landesgartenschau werden von elf Betrieben gestaltet. Zehn davon stammen aus Baden-Württemberg, einer aus Bayern.
Mike Adriaans genießt den Blick von der Dachterrasse seines Bootshauses.
Mike Adriaans hat ein Biotop und ein Segelboot in seinen Schaugarten integriert.
Zwei Loungesessel wurden in dem Gewässer versenkt. Hier können sich Besucher der Landesgartenschau abkühlen, wenn sie möchten. Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Für die Ausstellungsmacher der Landesgartenschau 2026 in Ellwangen steht die heiße Phase noch an, schließlich müssen alle fast 40 Beiträge noch im Gelände eingerichtet werden, bevor es in knapp einem Jahr dann los geht. Es liegt aber auch schon ein langer Weg der intensiven Planung und Konzeption hinter ihnen, denn die Ausstellung soll durch eine gewisse Einheitlichkeit in der Gestaltung – sowohl optisch als auch inhaltlich – ein Narrativ übertragen.
„Die Lust am Wandel und die Kernfrage, wie wir leben wollen, sind als roter Faden vorgegeben, und das wollen wir auch erlebbar machen“, sagt Susanne Frey, die als Kuratorin eng und intensiv mit Ausstellungsleiterin Melanie Hinderberger und auch den einzelnen Ausstellern zusammenarbeitet. „Wir wollen visionär, spielerisch, sinnlich und informativ sein“, sagt Frey.
Die Bandbreite der Ausstellung wird riesig, treffen sich dort doch viele Gewerke, Aussteller und Veranstalter. Deshalb schaffe man, beispielsweise durch eine einheitliche Gestaltung der Pavillons, aber auch durch eine dramaturgische Themenfolge, eine Rahmenstruktur, die den Besucher lenken soll. Im Motto könne sich dann jeder einzelne Beitragende wiederfinden und seinen eigenen Bezug herstellen – vom winzigen Samenkorn im Boden bis zur schwebenden Erdkugel in der Stadtkirche beim Beitrag „Gaia“.
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sind ebenfalls strukturgebend unter anderem bei der Entwicklung der Themenwochen eingeflossen. Nachhaltigkeitsthemen sollen im gärtnerischen wie städtebaulichen Kontext aufgegriffen werden. „Der Begriff einer ‚Blümchenschau‘ greift da wirklich zu kurz“, sagt Frey. Nicht zuletzt, weil die Sonderausstellung „Garden futures“ in der Stadthalle von Juli bis Oktober das Angebot erweitert. Und mit einer eigenen App soll das Ausstellungserlebnis auch in den digitalen Raum erweitert werden. Erster Anlaufpunkt, um die Besucher einzustellen, werde der „Pavillon des Wandels“, der am Jagstufer gegenüber des Eingangsbereiches auf dem Brückenpark positioniert ist. Dort soll die Grundfrage gestellt und Antworten zur Disposition geboten werden.
Danach geht es in einen Austausch: Mit dem Gelände, der Ausstellung, zwischen den Handelnden und Besuchern. Frey freut sich auf das Gesamtwerk: „Es geht um Begegnung, um Erleben, auch um Reibung: Denn das alles fördert den Dialog. Und dann kann am Ende jeder für sich Fragen und Antworten finden.“
„Die inhaltlichen und gestalterischen Leitlinien so intensiv herauszuarbeiten, das gab es meines Wissens noch nie bei einer Landesgartenschau und das wird etwas Besonderes für Ellwangen werden“, ist LGS-Geschäftsführer Nils Degen überzeugt. Ab dem 24. April 2026 dürfen sich die Besucher der Ellwanger Landesgartenschau dann selbst ein Bild davon machen.
Susanne Frey wirkt als Kuratorin im Team der LGS mit an der Konzeption und Umsetzung der Ausstellung im Sommer 2026.
Noch im Entwurf: Die Aussteller der Landesgartenschau Ellwangen sollen ihre Beiträge in einheitlich gestalteten Pavillions präsentieren.
Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen fließen thematisch ins Programm ein. Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Im neu gestalteten Areal an der Jagst zwischen Schrezheim, Rotenbach und Innenstadt entsteht ein Park, in dem man Natur beobachten, erfahren und genießen kann, ein Ort, der für alle attraktiv ist. Bei der Umsetzung dieses Grundgedankens hat Marianne Mommsen, Gründerin des Büros relais Landschaftsarchitekten, Kinder und Jugendliche als wichtige Gruppierungen innerhalb der Gesellschaft besonders im Blick. Die Leichtigkeit, Neugierde und körperliche Agilität von Kindern sind für Mommsen wichtige Aspekte, die bei der Art der Spielangebote berücksichtigt wurden. So finden sich auf dem Gelände ein Wasserspielplatz am Stadtstrand, der Aussichtsturm „Jagstblick“ mit Rutsche und ein Naturspielplatz. Mommsen betrachtet diese Angebote als „Teaser, um ins freie Spiel zu kommen, den Naturraum selbst spielerisch zu erkunden, sinnliche Erfahrungen zu machen“. Ergänzend kommen ein Naturerlebnispfad mit einer Murmelbahn dazu, anhand derer „Kinder den Auenpark sinnlich, handlungs- und bewegungsorientiert spielerisch erkunden können“, wie Melanie Hindenberger, Projektleitung Ausstellung & Betrieb, betont.
Kindern und Jugendlichen Erfahrungen im realen Raum zu ermöglichen liegt auch dem Konzept des Grünen Klassenzimmers zugrunde. Es handelt sich um ein umfangreiches Programm für Schulklassen, das sich auf den Gartenschauen in Baden-Württemberg bereits seit Jahren etabliert hat. „Da Lernen anfänglich mit wenig Spaß verbunden ist, weil es im Gehirn Zucker verbrennt, ist es wichtig, Begeisterung zu wecken. Dann werden bleibende Erinnerungen geschaffen“, erläutert Alexander Pieh, langjähriger Leiter und Koordinator des Grünen Klassenzimmers. Der Unterricht wird vorwiegend im Naturraum stattfinden, teilweise auch im JuKuze– Neubau. Bezüglich der Ausstattung ist mit dem Lehr- und Lernmittelhersteller Arnulf Betzold GmbH der ideale Partner gefunden.
Um das JuKuze herum entsteht der Brückenpark, ein belebter Standort, bei dessen Entwurf Marianne Mommsen die Jugendlichen besonders im Blick hatte. Hier finden sich diverse dauerhafte Sportanlagen und im Ausstellungshalbjahr der Treffpunkt Baden-Württemberg mit Kulturbühne und Café und der Stadtstrand mit Strandbar. Dieser Teil des Geländes hat laut Mommsen das Potential, ein „cooler Ort“ zu werden, wenn er auch von Jugendlichen entsprechend angenommen und mit Leben erfüllt wird. Im angrenzenden Stadtpark gibt ein großes Hüpfkissen Kindern die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben, bevor sie sich im Restaurant stärken. Ergänzt wird das Angebot zum Lernen und Spielen natürlich durch viele Mitmachangebote und spezielle Formate für Kinder und Jugendliche im Veranstaltungsbereich und in der LGS-App.
Weitere thematische Bereiche werden wir in unregelmäßigen Abständen auf unserer Homepage präsentieren.
Der Brückenpark mit zahlreichen Sportanlagen in einer Visualisierung von relais Landschaftsarchitekten.
Auf dem aktuellen Geländefoto ist bereits zu erkennen, dass mit Stadtstrand und angrenzendem Wasserspielplatz ein attraktiver Ort für Jung und Alt an der Jagst geschaffen wird.
Nordwestlich des Edeka am Mühlgraben können Kinder im Auenspielplatz den Naturraum spielerisch erkunden.
Der Auenspielplatz in einer Visualisierung von relais Landschaftsarchitekten.
Auf Höhe des Brückenparks quert eine neue Brücke die Jagst. Mehr als 50 Kurse und Lernen unter freiem Himmel: Auf der Landesgartenschau in Ellwangen wird Natur zum Lernraum – und Bildung zum Erlebnis.
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Artikel lesen2025|03 OFFIZIELLER SPATENSTICH FÜR DIE GESTALTUNG DER SCHAUGÄRTEN: INSGESAMT ELF BETRIEBE DES VERBANDS FÜR GARTEN-, LANDSCHAFTS- UND SPORTPLATZBAU WERDEN ACHT SCHAUGÄRTEN IM LGS-AREAL BAUEN
Die Schaugärten der Landschaftsgärtner/innen gehören zu den Höhepunkten und Besuchermagneten einer jeden Gartenschau. In Ellwangen entstehen in den nächsten Monaten acht einzigartige Schaugärten, auf die sich die Besuchenden und Gartenbegeisternde bei der Eröffnung am 24.04.2026 freuen können. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister der Stadt Ellwangen Michael Dambacher, stv. Vorstandsvorsitzender VGL-BW Bernd Hopp, Geschäftsführer der LGS Ellwangen 2026 Nils Degen und Stefan Powolny, erfolgte die Vertragsunterzeichnung und der Spatenstich für den Verbandsbeitrag. Anschließend stellten die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Verbandsbetriebe ihre Entwürfe, die Gärten und die dahinterstehenden Ideen vor.
Die Landesgartenschau 2026 in Ellwangen verspricht eine umfassende Aufwertung des städtischen Raums. Im Mittelpunkt steht die Revitalisierung der Jagst, die zu einem nachhaltigen Naherholungsgebiet entwickelt wird. Der renaturierte Fluss bildet das Herzstück und verbindet verschiedene Gartenschauareale organisch miteinander. Der historische Stadtkern wird durch attraktive Grünachsen mit dem Flussraum verbunden, was die Aufenthaltsqualität im gesamten Stadtgebiet steigert und den Titel dieser Landesgartenschau „Ellwangen an die Jagst“ erläutert. Für die Bürgerschaft Ellwangens bringt die Gartenschau dauerhaft mehr Lebensqualität durch neue Fuß- und Radwege, naturnahe Spielbereiche, Ruhezonen und eine bessere Infrastruktur. Besonders hervorzuheben sind die geplanten Schaugärten regionaler Gartenbaubetriebe, die praktische Beispiele für klimaangepasste Gartengestaltung zeigen. Nach der Gartenschau bleibt Ellwangen ein aufgewerteter Lebensraum mit verbesserter Biodiversität und neuen Freizeitmöglichkeiten.
Acht Klimagärten entlang der Jagst
Die Besucher inspirieren, begeistern und aufzeigen, was alles mit einer professionellen Gestaltung und Ausführung im Garten erlebbar ist – das steckt hinter den acht Schaugärten, die von elf Mitgliedsbetrieben des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus Baden-Württemberg e.V. in Ellwangen gebaut werden. Der Garten ist in Zeiten, in der eine Unsicherheit die andere ablöst, zu einem sehr wertvollen Rückzugsraum geworden. Zudem schiebt sich der Klimawandel durch extreme Temperaturen, Sturm, Starkregen und Überschwemmungen mehr und mehr ins Bewusstsein und erfordert ein Umdenken.
Gartenarbeit ist gesund für Körper und Seele, schärft die Sinne und hält auch geistig fit. Wer lediglich für das grüne Genussprogramm zu gewinnen ist, der legt die fachkompetente und werterhaltende Pflege in die Hände der Experten für Garten und Landschaft. Aus welchem reichhaltigen Ideen- und Klimafundus die regionalen Betriebe im Bereich der Gestaltung schöpfen, zeigen die acht wundervollen Gärten entlang der Jagst. Dabei steht die hohe Aus-führungsqualität dieser klimaresilienten Rückzugsorte für ein echtes Mehr an Lebensgenuss.
Wir präsentieren hier die Planungen für die acht Gärten:
Autarkie – Essenz des selbstbestimmten Lebens
Im Garten der Firmen Steinbrück Blumen-Gärten-Grün aus Schwäbisch Gmünd, Gebrüder Hupfeld aus Aalen und Naturraum Gartenbau in Königsbronn verschmelzen die Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde zu einem harmonischen Rückzugsort, frei vom Alltagsstress. Bienenfreundliche Stauden, Geophyten und sorgsam ausgewählt Gehölze garantieren ganzjährige Blütenpracht und fördern die Artenvielfalt. In den Hochbeeten gedeihen Gemüse und Naschobst zum Eigenverzehr. Recycelte Betonsteine und Upcycling-Elemente bekommen ein zweites Leben. Stahlbecken, Holzterrassen und schlichter Ortbeton setzen interessante räumliche Akzente und harmonieren mit dem Belag aus heimischen Schüttgütern. Die Grillstelle lädt zum Feierabendgenuss vor die Holzhütte, die dank Photovoltaikanlage das Autarkiekonzept vervollständigt.
Die Magie des Wassers – Ein klares Statement zu Natur und Komfort
Ein schwebender Pfad aus industriellen Gitterrosten führt im Garten der Firma Schiessle GmbH & Co. KG aus Giengen an der Brenz mitten über einen glitzernden Wasserteppich. Gegenüber der stylischen Outdoorküche erhebt sich eine kühlende Wasserwand, deren sanftes Rauschen den Alltag vergessen lässt. Im klaren Nass spiegeln sich zwei imposante Solitärgehölze, die optisch aus dem Wasser wachsen und mit ihren Silhouetten ein faszinierendes Schattenspiel inszenieren. Entlang des Wasserbeckens schmiegt sich eine Sitzbank aus Naturstein in einem dynamischen Bogen und wird später zur Theke. Am anderen Ufer explodiert das Leben: Bunte Blütenköpfe tanzen neben wippenden Gräsern. Hier verschmelzen kulinarische Freuden und Naturerlebnis – der perfekte Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.
Draußen wie drinnen leben! – Ein Outdoor-Wohnzimmer für jeden Tag
Diese perfekt durchdachte Gartenkomposition der Firma Grünanlagen Schwarz aus Aalen vereint Kochen, Entspannen und Naturgenuss auf höchstem Niveau – urban, praktisch, stylish. Der Pavillon schwebt wie eine moderne Skulptur über der Außenküche mit Bar auf edlen Mahora-Dielen. Hier wird Kochen zum Event und Genuss zur Lebensphilosophie, während frische Aromen aus dem Hochbeet mit Kräutern die Sinne verwöhnen. Wie schwebende Lichtinseln führen beleuchtete Betonstufen auf die nächsten Ebenen. Dort warten eine gemütliche Sitzecke – umschmeichelt vom Farbenspiel aus rosa wogendem Pampasgras, üppig weißen Hortensienblüten und einem Zimtahorn – sowie eine luxuriöse Relax-Zone mit edlen Strandkörben für spontane Auszeiten.
Naturwohnraum – Ein Zuhause unter freiem Himmel
Stell dir vor: Dein Wohnzimmer ist die Natur. Die Wolken sind deine Decke. Die Wiese dein Teppich. Der Wind sorgt für frische Luft und die Morgensonne kitzelt sanft im Gesicht. In diesem Schaugarten der Firmen Gala Buduri und Thomas Augustin, beide aus Aalen, lässt sich mitten im Grünen ein Bad unter freiem Himmel nehmen. Weite, Ruhe und Freiheit prägen dieses Zuhause. Wohnkultur und Natur verschmelzen zu einer Einheit, in welcher Naturstein und Holz solide Strukturen bilden. Das Wasserbecken dient der Entspannung, die Outdoorküche dem vollendeten Genuss. Majestätische Bäume, heimische Gehölze und insektenfreundliche Stauden schaffen lebenswerte Naturräume. Hier lassen sich die fließenden Grenzen zwischen drinnen und draußen und der Einklang mit der Natur erspüren.
s‘ Glebte em neia Glanz – Gelebtes neu erleben
In diesem inspirierenden Garten spürt man die Freude am Gestalten von Mike Adriaans und seinem kreativen Team: Ein historisches Holzsegelboot, einst mit Sehnsuchtsorten verbunden, hat in dieser Oase an der Jagst seinen letzten Ankerplatz gefunden. Der rote Rundbogen aus geretteten Klinkern heißt die Besucher beim Entdecken von Naturerlebnis, Handwerkskunst und Upcycling – das hier in neuem Glanz erstrahlt – willkommen. Über eine Wendeltreppe erschließen sich vom Dachgarten des Bootshauses – erbaut aus historischen Balken und Fenstern – abwechslungsreiche Blicke. Wege mit farblich nuancierten Quarzsandsteinplatten führen zum naturnahen Biotop samt Erfrischungsbecken. Lederhülsenbäume und Seidenakazien spenden Schatten, insektenfreundliche Stauden und üppige Geophyten zaubern ein buntes Farbenspiel.
Kleiner Garten an der Au – vielfältig, bunt, lebendig
Eine Pergola aus antiken Eisenträgern mit rustikalem Rundholz gewährt den Eintritt in dieses verborgene Paradies der Wagner Gärten GmbH aus Neresheim-Schweindorf. Eine Lücke in der Jurakalkmauer bietet einen kleinen Einblick, der die Neugier weckt. Großformatige Betonplatten weisen den Weg zur erfrischenden Wasserschütte aus Cortenstahl, die leise unter dem lichten Schatten der Pergola plätschert. Der mäandrierende Pfad aus versickerungsfähigem Pflaster führt durch einen transparenten Gehölzhain. Das Licht tanzt durch die Blätter und geleitet über Natursteinstufen zum runden Tiefgarten am Auenufer, der sich gekonnt in die Landschaft schmiegt. Von hier lässt sich ein wunderschöner Ausblick inmitten einer Symphonie aus höhengestaffelten Stauden und Gräsern genießen.
Contrasto – Im Reich der Gegensätze
Im Schaugarten der Wörner GmbH aus Hüttlingen treffen klare Betonflächen auf die natürliche Eleganz von Naturstein, während Formschnitt und wilder Pflanzenwuchs in einen faszinierenden grünen Dialog treten. Eine Flachwasserzone lädt zum Kneippen, der Badezuber zum kurzen Abtauchen ein. Spannungsgeladen und dennoch in sich stimmig wirkt diese Gestaltung mit kontrastreichen Materialien, deren Vielfalt sich umfassend von der Terrassenbar in Augenschein nehmen lässt. Üppige Präriestauden und Gräser divergieren mit bunten Stauden, die das ganze Jahr über für visuelle Höhepunkte sorgen. Wassergebundene Decken und stilvoller Naturstein als Mauer und Belag umrahmen das abwechslungsreiche Pflanzkonzept. Die Botschaft dieses Gartens ist klar: Hier wird Harmonie durch Kontraste lebendig!
ERHOLUNG NACHHALTIG – recycelt, klimaresilient und inspirierend
Verschiedenste Plätze gewähren im Schaugarten der Gartengestaltung Zäh aus Wassertrüdingen reizvolle Blickachsen und vereinen mentale Erholung mit nachhaltigen Materialien. Der Weg aus gebrauchtem Natursteinpflaster führt zu einem Aussichtshügel mit Blick auf die Jagst, während sich ein schattiger Ruheplatz für alle über einen barrierefreien Weg erschließt. Robinienstämme bieten natürliche Sitzgelegenheiten und die ressourcenschonende Gestaltung mit vorhandenen Materialien, wie Totholz und Wurzelstöcken als wertvolle Mikrohabitate, ist beeindruckend. Klimaresistente Pflanzen trotzen Hitze, Trockenheit und gelegentlichen Überschwemmungen. Blumenwiesen und Staudenflächen sind ein bunt summender Lebensraum. Inspirierend, wie aus kostengünstigen Materialien eine so hohe Aufenthaltsqualität entsteht.
„Treffpunkt Grün“ während der Schau
Begleitend zu den acht Schaugärten bildet der Pavillon „Treffpunkt Grün“ die zentrale landschaftsgärtnerische Informationsplattform. Neben der fachlichen Beratung der Besuchenden wird ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm angeboten. Einen Schwerpunkt bildet die wöchentliche Vortragsreihe „Garten aktuell“. Die Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus halten hier fachlich fundierte Vorträge zu aktuellen Themen rund um den Garten, wie zum Beispiel klimaresiliente Stauden, Natur-Pools, Regenwassermanagement im Privatgarten, Rasen, Rosen und vieles mehr.
Als besonderen Programmpunkt können Kinder und Jugendliche bei verschiedenen Veranstaltungen einen Einblick in den Berufsalltag eines Landschaftsgärtners gewinnen. Dabei dürfen die Kinder mit verschiedensten Pflanzen und Stein- und Naturmaterialien ihren Traumgarten in einer Kiste bauen und mit nach Hause nehmen.
Landschaftsgärtner-Cup Baden-Württemberg 2026
Sechs Nachwuchsteams des Garten- und Landschaftsbaus treffen sich zur Eröffnung der Landesgartenschau Ellwangen zum Landschaftsgärtner-Cup Baden-Württemberg 2026. Bei diesem spannenden und anspruchsvollen Wettbewerb zeigen die angehenden Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner, welche landschaftsgärtnerischen Qualitäten in ihnen stecken. In sieben Stunden gilt es, auf einer Fläche einen Garten nach Plan zu bauen. Eine Fachjury des Garten- und Landschaftsbaus bewertet die Wettbewerbsaufgaben nach den Regeln der Technik.
Betriebe mit Schaugärten auf der Landesgartenschau Ellwangen 2026:
Gebrüder Hupfeld
Schradenbergstraße 5
73434 Aalen
www.garten-hupfeld.de
Steinbrück – Blumen – Gärten – Grün
Forststraße 15
73529 Schwäbisch Gmünd
www.diegartenmacher.de
Naturraum Gartenbau
Paul-Reusch-Straße 50
89551 Königsbronn
www.naturraum-gartenbau.de
Schiessle GmbH & Co. KG Garten- und Landschaftsbau
Memminger Str. 73
89537 Giengen an der Brenz
www.schiessle-galabau.de
Grünanlagen Schwarz GmbH
Kanalstraße 4
73430 Aalen
www.schwarz-aalen.de
Buduri Garten- und Landschaftsbau
Hegaustraße 1
73433 Aalen
www.gala-buduri.de
Thomas Augustin Landschafts- und Gartengestaltung
Schmiedstraße 34/1
73433 Aalen
Mike Adriaans Garten- und Landschaftsbau
Rauwiesenstraße 8
73434 Aalen
www.mikeadriaans.de
Wagner Gärten GmbH
Torweg 3
73450 Neresheim
www.wagner-gaerten.de
Wörner Gartenbau GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 15
73460 Hüttlingen
woerner-gartenbau.de
Zäh Gartengestaltung GmbH & Co. KG
Fürnheim 52
91717 Wassertrüdingen
www.gartengestaltung-zaeh.de
Hintergrund: Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. vertritt als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband die Interessen der grünen Branche auf Landesebene. Derzeit sind 795 Fachbetriebe, kleine bis mittelständische Unternehmen, im Verband organisiert. Der Gesamtumsatz der Branche in Baden-Württemberg 2024 liegt bei 2,05 Milliarden Euro. Die Branche beschäftigt 15.080 gewerbliche Arbeitnehmer/ -innen und bildet derzeit 1.286 Auszubildende zu Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern aus.
Handschlag bei der Vertragsunterzeichnung: Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des VGL-BW Bernd Hopp (l.) und LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny. Foto: VGL-BW_Max Kühl
Spatenstich der VGL-Schaugärten durch Vertreter der teilnehmenden Betriebe, des VGL-BW, der LGS Ellwangen 2026 und der Stadt Ellwangen. Foto: VGL-BW_Max Kühl
Das mediale Interesse wird spürbar größer, je näher der Schaubeginn rückt.
Nach der Vertragsunterzeichnung stellten die Gartenbaubetriebe ihre Pläne für die acht Schaugärten vor.